Österreich muss jetzt Entschädigung an Schwule und Lesben zahlen

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Österreich muss jetzt Entschädigung an Schwule und Lesben zahlen

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Ein Kommentar von Kornelia Kirchweger

Die grüne Bundesrätin, Ewa Dziedzic, ist entzückt. Seit 1. April können eingetragene Partnerschaften genauso wie Ehen überall am Standesamt geschlossen werden. Das gilt auch für gleichgeschlechtliche Paare. Weil für sie das früher nur auf Bezirkshauptmannschaften bzw. -ämtern möglich war, wurde Österreich beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) wegen Diskriminierung geklagt.

Grüne wollen “Ehe für Alle”

Der Staat – sprich Steuerzahler – muss nun all jenen, die gegen das Standesamtsverbot klagten, Ersatzzahlungen leisten. Die Grünen wollen aber mehr: sie fordern eine Öffnung der Ehe für alle und drohen Österreich gleich mit der nächsten Klage beim EGMR.

Dziedzic freut sich: jetzt ist Schluss mit dem entwürdigenden Zustand. Es könne doch nicht angehen, dass Schwule und Lesben ihren schönsten Tag dort verbringen müssen, wo man normalerweise Hunde und Autos anmeldet, heißt es in ihrer Aussendung. Die Grünen sprechen sogar von „Segregation“ – ein Begriff, der auch im Zusammenhang mit Rassentrennung verwendet wird. Ein etwas bizarrer Vergleich!

“Familie ist dort, wo Liebe ist.”

Als besonders fiese Diskriminierung gegenüber der Ehe sehen die Grünen auch die Schaffung des Begriffes „Nachname“ für solche Partnerschaften – im Gegensatz zu „Familienname“ bei Ehen. Aber das gehört ja jetzt der Vergangenheit an, jubelt man im grünen Parlamentsklub.

Auch Familienministerin Sophie Karmasin ist begeistert: die Unterschiede zwischen Ehe und Eingetragener Partnerschaft konnten minimiert werden: „Egal ob klassische Vater-Mutter-Kinder-Familien, Patchwork, Alleinerziehende oder Regenbogenfamilien: Familie ist dort, wo Liebe ist.“

Politischer Selbstmord der Linken

Die liberalen Forderungen der Grünen und anderer Parteien könnten aber bald ihr politisches Ende bedeuten. Paradoxerweise trotz der eigenen Multi-Kulti-Politik. Denn das Familienbild von Muslimen ist konservativ und vom Islam geprägt – Mutter-Vater-Kind.

Das zeigen Umfragen in Großbritannien, Deutschland oder Österreich. Gleichgeschlechtliche Ehen gehen da gar nicht und ein nicht geringer Teil der befragten Muslime will sogar ein Verbot der Homosexualität.

Dasselbe gilt für einen Großteil der Afrikaner. Sie vertreten – trotz flächendeckender Toleranzprojekte hunderter westlicher NGOs – weiterhin ein klassisches Familienbild. All diese Menschen haben andere Interessen und werden daher ihre eigenen Parteien gründen. Denn „Grün“ wählen sie bestimmt nicht.

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