ÖVP-Tanz über den Regenbogen in Linz: Hoffen sie am Ende auf den Goldtopf?

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Zeitgeistige Unterwerfung statt Werte-Erhalt

ÖVP-Tanz über den Regenbogen in Linz: Hoffen sie am Ende auf den Goldtopf?

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Während Skandale die schwarze Partei erschüttern und das Volk wegen der massiven Inflation immer mehr in die Armut rutscht, ist man in Linz schon jenseits des Regenbogens angekommen. Wirkliche Alltagsprobleme spielen keine Rolle mehr, ebenso wenig der sonst oft vorgegebene Konservativismus, wenn man sich entsprechend der internationalen Gleichschaltungsagenda zeitgeistig präsentieren kann.

Offenbar will die angeblich konservative ÖVP auch ein Stück vom “Pride”-Kuchen abhaben, denn schließlich muss sich die Einführung der Homo-Ehe auch irgendwie rentieren und am Ende des Regenbogens soll bekanntlich ein Topf mit Gold stehen, wobei ein Niederschlag in den Wählerzahlen bei den derzeitigen Umfragewerten der Volkspartei sicher auch gelegen käme. Daher zeigten sich auch ÖVP-Landesrätin Christine Haberlander – zuständig für Bildung, Frauen und Gesundheit – sowie der Linzer ÖVP-Vizebürgermeister Martin Hajart, dem das Verkehrsressort obliegt, sichtlich erfreut über einen weiteren Regenbogen-Zebrastreifen in der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Zumal sich sonst ÖVP-Vizebürgermeister Hajart bei Bürgergesprächen betont konservativ gibt, aber für den Pride-Monat und um den Linken zu gefallen, springt man auch schonmal auf den Regenbogen und macht derartige Fotos.

Nur Freiheitliche stimmten gegen Homo-Zebrastreifen

Mit geradezu kindlicher Freude tanzten und hüpften sie medienwirksam auf diesem herum bzw. vollführten Freudensprünge. Stattdessen haben viele Bürger angesichts der massiven Alltags-Probleme wenig Grund zur Freude und zum Feiern. Es ist nicht der einzige Regenbogen-Zebrastreifen, der Linz zum Objekt der LGBTQ-Bewegung machen soll. Im Gemeinderat waren schon vor geraumer Zeit zwei derartige Fußgängerüberwege beschlossen worden – nur die Freiheitlichen hatten dagegen gestimmt. Ein Zeichen dafür, dass auch die Volkspartei sich schon seit langem von ihren angeblichen katholischen Werten verabschiedet hat.

Regenbogen-Allerlei und Homo-Ampeln

Aber da Steuergeld bekanntlich nichts kostet, wurde die Anzahl der bunten Zebrastreifen später einfach erhöht. Ebenso gibt es auch Regenbogen-Parkbänke und auch Homo-Ampeln. Die erste Ampel mit gleichgeschlechtlichen Paaren hatte im Dezember 2015 der damalige freiheitliche Verkehrsstadtrat Markus Hein zunächst wieder entfernen lassen, weil sie Ausdruck einer “linken Gesinnungslobby” seien. SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger hatte sie dann später – auf Druck dieser Lobby – wieder anbringen lassen.

Anbiederung an Zeitgeist

Aus der freiheitlichen Gemeinderatsfraktion in Linz heißt es, dass man derartige Bilder der politischen Mitbwerber gewöhnlich nicht kommentiert. Schließlich könne sich jeder so darstellen, wie er es für richtig hält. Auch wenn es schon einigermaßen befremdlich anmutet, wenn sich die ÖVP, als angeblich christlich-konservative Partei dermaßen dem Zeitgeist anbiedert.

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