Orban lässt die Bürger nicht im Stich: Preisdeckel für Lebensmittel in Ungarn

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Orban lässt die Bürger nicht im Stich: Preisdeckel für Lebensmittel in Ungarn

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Die Inflation in Österreich ist so hoch wie seit 70 Jahren nicht mehr und eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. Vielmehr ist das volle Ausmaß der Teuerungen bei weitem noch nicht bei den Bürgern angekommen. Die Regierung bleibt allerdings untätig und schaut der Verarmung ihrer Bürger zu um selbst von den Teuerungen zu profitieren und dann gnädig Almosen zu verteilen. Dass es allerdings auch anders geht, zeigt wieder einmal Ungarn.

Dass Ungarn nicht auf die EU wartet – so wie die schwarz-grüne Regierung – sondern selbst nach Lösungen sucht, seine Bürger zu entlasten und möglichst gut durch die Krisen zu bringen, ist seit Monaten bekannt. Bereits im vergangenen Jahr wurde von der ungarischen Regierung ein Preisdeckel für Sprit eingeführt. Seitdem bezahlen die Ungarn 480 Forint (1,20 Euro) Höchstpreis für Super-Benzin oder Diesel. Durch den regen Tanktourismus gelten diese Höchstpreise inzwischen jedoch nur noch für Fahrzeuge von Privatpersonen, die in Ungarn zugelassen sind.

Preisdeckel für Lebensmittel

Da die Inflation jedoch alle Lebensbereiche betrifft, wurden auch bei Lebensmitteln Preisgrenzen festgelegt. Bereits seit Februar gilt eine Preisbremse für Zucker, Speiseöl und Hühnerbrust. Nun zieht die ungarische Regierung bei anderen Lebensmitteln nach. So stiegen die Preise allein für Erdäpfel in den vergangenen Monaten um gut 50 Prozent. Und auch bei Eiern war ein rasanter Preisanstieg zu verzeichnen. Deshalb wurde nun auch für diese Produkte eine Preisbremse eingezogen. Wie Kanzleramtsminister Gergely Gulyas bekanntgab, werden die Preise für Erdäpfel und Eier mit Stand 30. September eingefroren.

Schuld sind die Selbstmord-Sanktionen

Für die ungarische Regierung und Premier Viktor Orban liegen die Gründe für die Inflation auf Hand. Für Kanzleramtsminister Gulyas handelt es sich um eine “Sanktionsinflation”. Deshalb werde auch Ungarn das inzwischen neunte EU-Sanktionspaket gegen Russland nicht mittragen. Schon zuvor hatte man sich im Hinblick auf die eigene Wirtschaft und die eigene Bevölkerung Abstand von Sanktionen genommen und sich Sonderregeln für das EU-Embargo für russisches Erdöl ausbedungen. Und auch dem Wunsch nach einem sofortigen Gasausstieg war man nicht gefolgt. Zudem ist Ungarn auch das einzige EU-Land, in dem die Bevölkerung über die Sanktionen gegen Russland abstimmen soll, statt dass ihr immer wieder neue Maßnahmen ungefragt vor die Nase gesetzt werden.

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