Parteiheim in Wien besudelt: So will die Antifa die FPÖ einschüchtern

Wenige Tage vor der Wahl

Parteiheim in Wien besudelt: So will die Antifa die FPÖ einschüchtern

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Die Akte linksextremer Angriffe auf Einrichtungen patriotischer Parteien ist um ein trauriges Kapitel reicher. Nur wenige Tage vor der Wien-Wahl beschmierten Antifa-“Aktivisten” nämlich ein Parteiheim in Wien-Donaustadt.

Am gestrigen Dienstag fiel das lang erwartete Urteil gegen einen Afghanen, der sich im Vorjahr an einem Brandanschlag auf die FPÖ-Parteizentrale in St. Pölten beteiligte: Er fasste – noch nicht rechtskräftig – dreieinhalb Jahre Haft aus. Als wollten Linksextremisten zeigen, dass ihre Aktivitäten ein dauerhaftes Problem darstellen, bekritzelten sie die Fassade einer FPÖ-Einrichtung in Wien mit schwarzer Sprühfarbe.

Antifa-Schmieraktion als “rechte Straftat” in Statistik?

Dabei ließen sie ihrer “Fantasie” ebenso wie ihrer Zerstörungswut freien Lauf. Großflächig schrieben sie Parolen wie “Nazischweine” oder “Nazi Scum” auf die gelbe Hauswand und auf die Eingangstür. Den Personen, die das Parteiheim betreten wollten, wünschten sie Übles: “Ich hoffe du stolperst”. Auf der Höhe eines Wahlplakates mit dem Konterfrei von Parteichef Hofer malten sie einen Hitlerbart auf.

Zudem malten sie ein Hakenkreuz auf die Eingangstür – was eine besonders perfide Tat darstellt. Denn, weil es keine “linksextremen Straftaten wider das Verbotsgesetz” gibt, ist davon auszugehen, dass diese Schmierage in der polizeilichen Statistik als “rechte Straftat” vermerkt wird.

Das Infoportal “Linke Gewalt” des Grazer “Freilich”-Magazins dokumentierte den Angriff am Dienstagabend.

“ÖVP-Kuschelkurs” für blauen Klubobmann Mitschuld

Der Wiener FPÖ-Klubobmann Toni Mahdalik, der auch Bezirksobmann in der Donaustadt ist, verurteilte den Angriff in einer Aussendung. Er forderte die politischen Mitbewerber im Rathaus dazu auf, sich ebenfalls von solchen linken Gewaltexzessen zu distanzieren. Verantwortlich sieht er dabei aber nicht nur das politische Klima im rot-grün regierten Wien, sondern auch den “Kuschelkurs” der Volkspartei. Dies gelte insbesondere für den türkisen Innenminister Karl Nehammer.

Denn bei der “türkisen Untätigkeit bzw. Feigheit” fühle sich „das linksextreme G’sindl natürlich im Aufwind“, so Mahdalik. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf den Umstand, dass linke Akteure das Denkmal für den früheren Bürgermeister Karl Lueger bereits mehrfach beschmierten. Zuletzt verewigte sich dort eine linke “Künstlergruppe”, die eine frühere Spray-Aktion in goldenen Betonlettern verstetigte. Nur Stunden später machten sich rechte Aktivisten ans Werk um diese “Intervention” wieder zu entfernen.

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