Parteipropaganda auf dem Linzfest?

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Parteipropaganda auf dem Linzfest?

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Das LINZFEST ist nicht gerade billig – 200.000 Euro lässt sich die Stadt Linz das Spektakel jährlich kosten. Schlechtes Wetter hat auf dem LINZFEST leider Tradition, dagegen kann man auch nichts machen. Gegen Propaganda schon – trotzdem genehmigte die Stadt Linz offiziell eine Flugblattaktion (Bilder unten) der „Jungen Grünen“ mit Hetze und Hass gegen den Bundespräsidentschaftskandidaten Norbert Hofer. Die Redaktion des “Wochenblick” erhielt viele Beschwerden von verärgerten Besuchern, da das LINZFEST für “parteipolitische Propaganda genutzt” werde. Rapper “Nazar”, dessen ca. 25-minütiger Kurzauftritt mit einer kolportierten 13.000–Euro–Gage fürstlich bezahlt worden sein soll, politisierte bei jeder sich ihm bietenden Gelegenheit, wie dieses Video zeigt:

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Doch Nazar war nicht der Einzige – auch andere Bands wie „Mono und Nikitaman“ ließen es sich nicht nehmen, ständig darauf hinzuweisen, die jungen Zuschauer sollten doch „den richtigen Kandidaten wählen“. Kaum ein Künstler fiel nicht durch oberlehrerhaftes Gehabe auf, wie mit dem Zeigefinger von oben herab.

Unser Linzer Redakteur Wilhelm Holzleitner war auf dem Fest und schreibt: „Mit Verlaub: Mir ist es sch…-egal, wer was wählt – und sehr gut bezahlten Künstlern sollte es das auch sein.“ Weiters: „Beim LINZFEST werden im Schnitt 40.000 Besucher gezählt. Statistisch gesehen sind über ein Drittel davon nicht willkommen. Man könnte es auch ganz einfach Diskriminierung nennen…“

Bevölkerung genervt von Politik

Eine Leserin schreibt uns: „Gerade am Wochenende wollen viele Jugendliche einfach mal abschalten und mit Freunden einen schönen Abend verbringen. Doch nicht mal beim Fortgehen ist man mehr sicher vor den Moralaposteln.“

Unabhängig davon, mit welchem Präsidentschaftskandidaten man sympathisiert oder nicht: Der Tenor durch die Bevölkerung ist weitgehend derselbe: Politik hat auf einem solchen Fest nichts verloren. Die Menschen haben es satt, an jeder Ecke der politischen Beschallung ausgesetzt zu sein. Sie läuft ohnehin Tag ein Tag aus: Schule, Uni, Arbeit, Radio, Straßenbahn, Plakate, Fernsehen, … Und nicht einmal das Wochenende bleibt davon verschont. Viele Besucher sind – nicht nur wegen des Wetters – stinksauer, und zwar zurecht.

 

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