Paukenschlag! Doskozil rechnet mit SPÖ ab

Minister kritisiert eigene Partei

Paukenschlag! Doskozil rechnet mit SPÖ ab

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Der scheidende Minister für Landesverteidigung, Hans Peter Doskozil, rechnet in einem Interview mit der „Presse“ mit der eigenen Partei ab.

Die SPÖ hätte grundsätzliche Fehler in der Asyl-Frage gemacht, weshalb sie vom Wähler auch abgestraft wurde.

„Tatsache ist, dass wir die Frage der Migration mit allen Begleiterscheinungen verkannt und zu spät auf die Ängste unserer Wähler reagiert haben“, kritisierte Doskozil.

Migrationsfragen zu wenig beachtet

Die SPÖ hätte sich den Fragen der Migration „nicht ausreichend gestellt“. Eine Partei müsse sich stets allen Problemen der Menschen stellen und auch auf Themen eingehen, „die vielleicht unangenehm sind“, betonte er in dem brisantem Interview.

In der Partei habe er für seine realistische Sicht auf die Dinge nie eine Mehrheit gefunden, bedauert der künftige burgenländische Finanzlandesrat im Interview.

Vom scheidenden SPö-Verteidigungsminister gibt es Lob für die Verhandlungen der zukünftigen schwarz-blauen Regierung.

Lob für künftige Regierung

Doskozil geht sogar noch weiter und findet lobende Worte für die derzeitigen Regierungsverhandler ÖVP und FPÖ: „Wenn Asylberechtigte künftig erst nach zehn und nicht schon nach sechs Jahren die Staatsbürgerschaft beantragen können, ist das aus meiner Sicht vernünftig.

Die SPÖ wäre gut beraten, nicht alle Aktivitäten von Schwarz-Blau zu verteufeln, so der Sozialdemokrat.

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