Rauschgift-Anzeigen in Linz: Verdreifachung in zehn Jahren

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27 Prozent mehr Anzeigen in OÖ

Rauschgift-Anzeigen in Linz: Verdreifachung in zehn Jahren

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Wie der Suchtmittelbericht für das Jahr 2017 zeigt, sind die angezeigten Drogendelikte stark angestiegen. Fast 27 Prozent mehr Anzeigen als im Jahr 2016 hagelte es auf Suchtgiftkonsumenten- und Dealer (“Wochenblick” berichtete). Besonders Linz ist betroffen.

Und auch in der Landeshauptstadt – oder gerade dort – sehen die Zahlen nicht viel besser aus. Auf einen Zeitraum von zehn Jahren betrachtet stiegen Rauschgift-Delikte circa um das Dreifache an!

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Verdreifachung von Drogendelikten in Linz

Die Zahl der Anzeigen ist in Oberösterreich um 26,9 Prozent auf 7.692 angestiegen. 2016 lag die Zahl der Anzeigen noch bei 6.060, vor zehn Jahren bei gar „nur“ 3.297.

Doch in Linz zeigen die Zahlen über diesen Zeitraum sogar eine Verdreifachung. Im Jahr 2008 lagen die Anzeigen des Stadtpolizeikommandos Linz bei 1.146, im Jahr 2017 bei 3.341. Von 2016 auf 2017 stiegen die Suchtmitteldelikte in Linz um grob ein Fünftel von 2.803 auf den letzten Stand, waren also schon vor zwei Jahren auf einem recht hohen Niveau.

Striktes Vorgehen der OÖ Polizei

Die oberösterreichische Polizei geht in den vergangenen Monaten und Jahren besonders strikt gegen etliche Suchtmittelvergehen vor. („Wochenblick“ berichtete bereits mehrmals und umfassend). Immer wieder deckten die fleißigen Polizeibeamten zum Teil sehr große Drogen-Netzwerke im Land auf! Das konsequente Vorgehen der Polizei führt auch zu einem deutlichen Anstieg der Anzeigen.

Drogen-Handel auf Kinderspielplatz: Jetzt reagiert die Politik!
Sowohl die Rauschgift-Täter als auch die Opfer werden immer jünger. Afrikaner und Afghanen teilen sich die “Verkaufsareale” in Linz, stellen einen großen Teil der Dealer. Selbst an Kinderspielplätzen wurde zeitweise gedealt.

Linzer Vize: Willkommenskultur trägt bittere Früchte

Der Linzer Sicherheitsreferent und Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ) will das Vorgehen gegen die Drogenkriminalität intensivieren: Er sieht den Hauptgrund für den massiven Deliktanstieg vor allem in einer “verfehlten Willkommenskultur”:

„Die Zahlen offenbaren schonungslos, dass nach der Migrationswelle 2015 ein dramatischer Anstieg der Drogenkriminalität stattgefunden hat. Diese Statistik bestätigt leider wovor wir bereits seit Jahren warnen. Die verfehlte Willkommenskultur trägt bittere Früchte, auch weil die abgewählte Regierung von SPÖ und ÖVP Österreich zum Magneten für Zigtausende gemacht hat.”

OÖ im oberen Bereich

Diese Massenzuwanderung habe nachweislich zum Anstieg der Kriminalität im städtischen Raum geführt, bekräftigt der Vizebürgermeister. Damit habe die Polizei eine Herkulesaufgabe geerbt, die es nun abzuarbeiten gelte.

Im Vergleich mit anderen österreichischen Städten ist Linz bei Drogendelikten leider im oberen Bereich angesiedelt. Sowohl Graz (plus 32,3 Prozent) und Salzburg (plus 36,8 Prozent) als auch die Hauptstadt Wien (plus 28,8 Prozent) haben im Drei-Jahres-Vergleich einen geringeren Anstieg bei der Drogenkriminalität zu bewältigen.

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