Russen bereits in Kiew – Selenski muss entscheiden: Kapitulation oder noch mehr Tote

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Putin will neutrale Ukraine

Russen bereits in Kiew – Selenski muss entscheiden: Kapitulation oder noch mehr Tote

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Beim andauernden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine gab der ukrainische Präsident Selenski die Generalmobilmachung für alle männlichen Personen zwischen 18 und 60 Jahren bekannt. Zugleich sandte er jedoch auch ein Gesprächsangebot an Moskau. Russische Truppen stehen inzwischen in Kiew.

Mehr als 137 Menschenleben und über 300 Verletzte kostete der Konflikt auf ukrainischer Seite bereits am ersten Tag, so offizielle ukrainische Meldungen. Zahlen über abgeschossene russische Flugzeuge oder Fahrzeuge und Panzer wurden von russischer Seite dementiert. Inzwischen sind die russichen Truppen weiter vorgerückt. In der Nacht kam es zu Angriffen auf Ziele in und um Kiew. Die Nachrichtenagentur Associated Press berichtete am Vormittag bereits davon, dass bereits in der Nähe des Regierungsviertels in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Schüsse zu hören seien.

Selenski ordnet Mobilmachung an

In der Nacht zum Freitag hatte Selenski bereits die Generalmobilmachung aller Männer zwischen 18 und 60 Jahren angeordnet. Aufgrund der Fluchtbewegungen seit Donnerstag sollen zudem alle Grenzübergänge gesperrt werden. Dienstpflichige Männer sollen so am Verlassen des Landes gehindert und zur Waffe gezwungen werden. Dies ist wohl eine Folge der Ablehnung von Selenskis Bitten an westliche Staaten und die NATO um Unterstützung. Zudem rief das ukrainische Verteidigungsministerium dazu auf, dass sich die Bevölkerung mit auf den Kampf vorbereiten und Molotow-Cocktails herstellen solle.

Bevölkerung verheizen statt Kapitulation?

Es bleibt zu hoffen, dass diese Aufforderung nicht noch mehr Menschenleben kostet. Denn während die Regierung zum Kampf aufruft, ist derzeit unklar, wo sich Präsident Wolodimir Selenski tatsächlich aufhält. Angeblich harre er in einem Regierungsbunker in Kiew aus. Am Vormittag ließ Russland durchblicken, dass es unter Umständen zu Verhandlungen bereit sei. Allerdings müsste sich die ukrainische Regierung bereit erklären, unter anderem über einen neutralen Status für das Land zu sprechen und auch über die Ablehnung der Stationierung bestimmter Waffensysteme. Die sei Putins rote Linie, hieß es aus Moskau. Selenski erklärte darauf, dass er offen für Gespräche über die Möglichkeit eines neutralen Status für die Ukraine sei, bestand jedoch auch darauf, dass die Ukraine Garantien Dritter benötige.

Livecams zeigen die Lage in Kiew mit Blick auf den berühmten Maidan-Platz:

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