„Schei* Österreicher“-Sager: Jetzt verteidigt sich der „Musikpark A1“

Werbung

Werbung

Darstellungen übertrieben?

„Schei* Österreicher“-Sager: Jetzt verteidigt sich der „Musikpark A1“

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Werbung

Für reichlich Wirbel sorgte ein exklusiver “Wochenblick”-Bericht über pikante Gewalt-Vorwürfe gegen Türsteher der Linzer Diskothek “A1” (“Wochenblick” berichtete). Mehrere Einheimische sollen laut eigenen Angaben brutal attackiert worden sein, auch sei der Sager „Immer ihr scheiß Österreicher“ gefallen! In einer Exklusiv-Stellungnahme gegenüber dem “Wochenblick” weist der “Musikpark A1” die Vorwürfe entschieden zurück.

„Dieser Vorfall hat sich zugetragen“, allerdings seien einige der Schilderungen „schlichtweg falsch bzw. sehr übertrieben“, betont ein Sprecher. Die HAK & HTL Traun haben die Aftershowparty ihres Maturaballs bei uns gefeiert. Zu diesem Zwecke haben wir dem Ballkomitee des Maturaballs kostenlos einen VIP-Bereich für 8-12 Personen zur Verfügung gestellt. Die restlichen Tische im VIP-Bereich waren allerdings kostenpflichtig
von anderen Gästen reserviert worden”, heißt es zu den Hintergründen des Vorfalls.

Mehrere Bitten, VIP-Bereich zu verlassen?

Jedoch habe es offenbar Missverständnisse seitens der Schüler gegeben: “Zur Kennzeichnung trägt jeder Gast in diesem Bereich ein Armband, dass er zuvor bei uns im Infobüro erhält. Viele der Schüler beider Schulen dachten, der Bereich sei für alle Schüler freigegeben. Das Barpersonal vor Ort bat die Schüler ohne Band daher mehrfach, auch aufgrund von Beschwerden der anderen, zahlenden VIP-Gäste den Bereich zu verlassen oder sich entsprechend im Infobüro ein solches VIP-Band zu besorgen. Die Aussage, der Kellner hole die Bänder selbst, hat es laut seiner eigenen Aussage nie gegeben.”

Erst als die Gäste der Aufforderung, den VIP-Bereich zu verlassen, nicht nachgekommen seien, habe das Barteam Türsteher um Unterstützung gebeten. Diese hätten die Gäste ohne Zulassband mehrfach – laut eigenen Angaben drei- bis fünfmal – gebeten, den VIP-Bereich zu verlassen.

disko türsteher
Einer der Türsteher soll den Gast Dominik J. brutal gewürgt haben! Das “A1” dementiert dies, der Gast sei nie geschlagen worden.

Fixiergriff statt Würgegriff

“Ein Gast, der sich scheinbar noch über die Aufforderung des Türstehers lustig gemacht habe, wurde daraufhin von diesem gegen seinen Willen zum Eingang gebracht. Da er sich zu Beginn dagegen wehrte, nahm der Türsteher ihn in einen Fixiergriff. Dabei wird er Arm des Türsteher kräftig gegen beide Schlüsselbeine der aggressiven Person gedrückt, nicht aber gegen den Hals”, betont das “A1”.

Vorwurf Rassismus

Der Betroffene Dominik J. hatte dagegen angegeben, brutal gewürgt worden zu sein. Sogar seine Luftröhre sei abgedrückt worden! Laut ärztlichem Attest habe er einen geschwollenen Hals, zudem falle ihm das Sprechen schwer. Der Betreiber wehrt sich gegen die brisanten Vorwürfe: “Der Gast war jederzeit bei vollem Bewusstsein, wurde nicht geschlagen oder in sonst einer Weise von einem Türsteher genötigt. Er zahlte ohne Diskussion im Anschluss bei der Kassa seine Rechnung und verließ das Lokal.”

Der Sager “Immer ihr scheiß Österreicher” sei im Kassenbereich gefallen – ein Türsteher mit ausländischen Wurzeln habe “mit dem zitierten Satz auf eine rassischte Aussage der Gruppe” reagiert. Jedoch sei niemand auf einen Glastisch gefallen. Es habe im Anschluss an den Vorfall einen “lauthalsen verbalen Schlagabtausch mit einigen der Schüler gegeben”, auf beiden Seiten kam es laut “A1” zu verbalen Ausfällen.

Der FPÖ-Politiker Daniel Hartl fordert eine rasche Aufklärung des Vorfalls.

Keine personellen Konsequenzen

“Da in diesem Fall kein massives Fehlverhalten festgestellt wurde, hat dieser Vorfall auch keine personellen Konsequenzen nach sich gezogen”, heißt es ausgiebig. Man habe den Fall jedoch zu Feierabend “noch sehr ausgiebig diskutiert”. Jedem Gast solle ein “Gefühl von Spaß und Sicherheit” vermittelt werden. “Türsteher die wiederholt durch übertriebene Härte, erhöhtes Aggressionspotential oder ähnliches Auffallen werden von uns gekündigt.”

Der pikante Vorfall scheint bei vielen Lesern einen Nerv getroffen zu haben: Zahlreiche Nutzer, darunter auch mehrere aus Linz, meldeten sich insbesondere auf Facebook zu Wort. Sie berichteten über ähnliche Vorfälle in anderen Diskotheken. Der „Wochenblickl“ ruft seine Leser auf, ähnliche Vorfälle in örtlichen Diskotheken unserer Zeitung über [email protected] mitzuteilen!

„Schei* Österreicher“-Sager: Jetzt verteidigt sich der „Musikpark A1“ TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Share on email
Email
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel