Schockstatistik: Jugendtrend arbeitslos

Schockstatistik: Jugendtrend arbeitslos

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Keine Ausbildung, keine Arbeit, keine Zukunft – auf beinahe zehn Prozent der Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren trifft dies laut Statistik Austria in Oberösterreich zu. Tendenz steigend. Für die Landtagsabgeordnete Silke Lackner höchste Zeit Alarm zu schlagen.

Jahr um Jahr brechen rund 3.400 junge Oberösterreicher ihre Ausbildung ab. Und das obwohl neuesten Umfragen zufolge die Angst vor Geldnot neben der Furcht vor Terror und Zuwanderung die Sorgenwelt der Jugendlichen dominiert. Für die freiheitliche Bildungssprecherin Silvia Lackner „ein deutliches Signal an die Politik, die Jugendarbeitslosigkeit noch stärker zu bekämpfen“. Den Fokus legt die Landtagsabgeordnete dabei auf Lehre und Berufsschule sowie ausreichende Deutschkenntnisse.

Ursachen finden, statt Symptome bekämpfen

Immer lauter klagt Österreichs Wirtschaft über mangelnde Fachkräfte und übersieht dabei nur allzu oft brachliegende Ressourcen. „So viele junge Menschen sind für die ausgeschriebenen Arbeitsplätze nicht geeignet. Vor allem junge Erwachsene mit Migrationshintergrund haben vielfach eine schlechte Berufsausbildung“, betont Silke Lackner und fordert dazu auf, diesen Missständen gemeinsam mit der Wirtschaft auf den Grund zu gehen. Dabei betont die Landtagsabgeordnete einmal mehr, dass die Berufslaufbahn bereits in der Schule beginnt.

Schlechte Schulbildung, geringe Berufschancen

Neben der Berufsausbildung verfügen Jugendliche mit Migrationshintergrund häufig auch über eine schlechte Schulbildung sowie lückenhafte Deutschkenntnisse. Beides ist jedoch Voraussetzung für eine weiterführende Ausbildung. Ein Scheitern in der Berufsschule sowie am Arbeitsmarkt ist somit vorprogrammiert.

Exkurs Thema Schule

Ergänzend zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit fordern Bildungssprecherin Silvia Lackner und die FPÖ mehr Präventionsmaßnahmen in Schulen. „Jugendgewalt, Mobbing und Cybermobbing gehören leider schon zum traurigen Alltag. Belästigungen durch Jugendgruppen, oft aus anderen Kulturkreisen, sind kein Ausnahme mehr“, so Lackner abschließend.

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