Schullesung von FPÖ-Hasser wird jetzt Fall für den Nationalrat!

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Schullesung von FPÖ-Hasser wird jetzt Fall für den Nationalrat!

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Am 20. April hat der linke Autor Klaus Oppitz vor Schülern der HLW Steyr eine “Lesung” zum Thema “Auswanderung” gehalten (“Wochenblick” deckte auf). Nun thematisiert der Nationalrat und Bildungs-Experte Wendelin Mölzer die umstrittene, politisch offenbar klar gefärbte Veranstaltung.

Denn Oppitz macht aus seiner Haltung keinen Hehl, mobilisiert u.a. in sozialen Medien gegen die FPÖ.

“Stromstöße” für FP-Hofer

So fantasiert er in seinem Satire-Buch “Landuntergang” von einer “christlichen Terrormiliz” und wünscht auf Twitter Norbert Hofer auch schon mal “Stromstöße”.

Echt extrem: FPÖ-Hasser hält Lesung an Steyrer SchuleFoto: Screenshot Twitter/Klaus Oppitz

„Extremistische Vorträge und Veranstaltungen sind an Schulen nicht zu dulden“, betont jetzt der FPÖ-Bildungssprecher Mölzer. Bei dem umstrittenen Autor Oppitz handele es sich um einen “politisch-extremistischen Satiriker”. Eine “schulische Veranstaltung mit hetzerischem Inhalt” dürfe jedoch nicht durchgeführt werden.

Schullesung von FPÖ-Hasser wird jetzt Fall für den Nationalrat! 1
Das umstrittene Oppitz-Buch / Scan

Ombudsstelle gefordert

Mölzer forderte Bildungsministerium Sonja Hammerschmid (SPÖ) nun auf, es zu ermöglichen, “extremistische Veranstaltungen oder Vorträge in Schulen zu untersagen.” Zudem solle eine Ombudsstelle eingerichtet werden, die Schülern in solchen Fällen die Möglichkeit bietet, verunglimpfende oder politisch-hetzerische Inhalte an heimischen Schulen anonym aufzuzeigen.

„Eine entsprechende parlamentarische Anfrage ist bereits vorbereitet“, betonte Mölzer

Lesung mit Steuergeld gefördert?

Eine besorgte Mutter hatte sich vor der Lesung an den “Wochenblick” mit der Nachricht gewandt, dass Oppitz an der HLW Steyr eingeladen ist und dort sprechen würde. Die sehr offensichtliche politische Ausrichtung des Autors und die Tatsache, dass er an einer öffentlichen Schule vortragen darf, haben der Frau Sorge bereitet.

Auf “Wochenblick”-Anfrage zur Veranstaltung sagte HLW Steyr-Direktor Ewald Staltner: “Es geht um das Thema Auswandern.” Weiters sagte der Direktor: “Die fächerübergreifende Lesung findet im Rahmen eines Kulturprojekts statt und ist deshalb eine kulturelle Veranstaltung, keine politische”. Laut Direktion sollte die Lesung des FPÖ-Hassers und Verfassers von politischen Romanen “ganz klar unpolitisch” sein.

Projektleiter schwieg

Nähere Informationen zum Inhalt der Veranstaltung hatte der Direktor nicht. Der projektverantwortliche Lehrer hüllte sich gegenüber “Wochenblick” in Schweigen.

Steuergeld floss für die Lesung offenbar auch. Laut Direktor Staltner wurde das Projekt vom Land Oberösterreich gefördert.

“Auswandertag”

Wer ist also der Mann hinter der Lesung? In seinem Roman „Auswandertag“ illustriert er dort wie viele gefeierte Autoren seine Ängste vor vermeintlichen „Rechtspopulisten“ und christlichen Österreichern.

Die „Wiener Zeitung“ betonte die Aktualität des Buchs mit dem Hinweis, dass die FPÖ in Umfragen stärkste Partei sei. Das Buch „wirft einen düsteren, satirischen Blick in eine mögliche Zukunft.“ Und die „Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN)“ bewerben das Buch: “Was wäre wenn Österreich einen Bundeskanzler hätte, der an HC Strache erinnert, nicht mehr in der EU und frei von Ausländern wäre, keinen Euro und viele Menschen große wirtschaftliche Probleme hätten? Dann, phantasiert Klaus Oppitz, würde so mancher Österreicher übers Auswandern nachdenken.

Oppitz reagiert mit “Fuck you”

Das mutmaßlich vom Steuerzahler finanzierte Honorar für seine umstrittene “Lesung” will Oppitz an ein Integrationszentrum der Caritas gespendet haben. “Damit werden unter anderem Deutschkurse für Flüchtlinge finanziert”, betont er auf Facebook.

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An anderer Stelle betont Oppitz auf Facebook, bei der Spende handele es sich um eine Art von “Fuck You!”. Kritikern seiner Schullesung wirft er “Menschenhatz” vor.

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Foto: Screenshot Facebook / Klaus Oppitz

Nicht der erste Extremismus-Skandal

Bereits zuvor hatte der Welser Grüne Thomas Rammerstorfer mit einem “Experten-Vortrag” über “Extremismus” am BORG Honauerstraße in Linz für Aufsehen gesorgt. Dabei betrieb er auch offenkundige Negativpropaganda gegen unsere Zeitung (“Wochenblick” berichtete).

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