Schweizer Regierungsvertreter macht Hofer-Wählern Mut

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Ein brisantes Rededuell im ORF lieferten sich zuletzt nicht nur Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer. Am Mittwoch war Roger Köppel, Vertreter der schweizerischen, in der Bundesregierung führenden SVP und Chefredakteur des renommierten Magazins “Weltwoche”, in der ZiB 2 zu Gast.

Gleichzeitig hatte der umstrittene EU-Politiker Elmar Brok aus Deutschland das Wort. Bereits nach der Eröffnung durch Armin Wolf, der die Moderation übernahm, kritisierte Köppel das EU-Establishment scharf.

Massive Trendwende durch Hofer-Wahl möglich

“Es gibt immer mehr Leute, die finden einfach nicht richtig, was dieses internationalistische Kartell der Politik, zu dem auch Herr Brok gehört, so macht”, betonte er. Es sei aktuell nicht nur in Österreich und in den USA eine massive politische Trendwende zu erkennen. Im Verlauf der Diskussion äußerte Köppel immer wieder sehr großes Verständnis für die Sorgen und Nöte der Österreicher, die Hofer wählen.

Zugleich deutete der scharfe EU- und Grünen-Kritiker mehrfach an, wer für ihn offenbar der bessere Kandidat ist. “Die Wahl von Norbert Hofer zum österreichischen Bundespräsidenten dürfte die EU nicht weniger erschüttern als die Wahl von Donald Trump die USA”, hieß es in Köppels “Weltwoche”. Die Österreicher hätten endlich ein Recht, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und eine Wende zu ermöglichen, legte der Top-Journalist jetzt nach.

Köppel: „Medien machen Wahlkampf“

Laut Köppel sei ein massiver Glaubwürdigkeitsverlust der etablierten Mainstreamedien eingetreten. Viele etablierte Politiker würden eine “obrigkeitsstaatliche Verachtung des Wählerunbehagens” betreiben. Auch die Medien seien unehrlich und würden Wahlkampf im Sinne der etablierten Polit-Kartelle betreiben.

Brok gab dem bekannten Schweizer Journalisten erst Kontra, wurde dann aber zunehmend schmallippiger. Nach außen könne die EU ihre Bürger doch beschützen, entgegnete er Köppel. Zugleich würde die EU die negativen Wirkungen der Globalisierung abwehren. “Es geht ums System”, betonte der langjährige EU-Politiker, der zugleich Mitglied der Merkel-Partei CDU ist.

Auf Facebook fällen viele Nutzer ein eindeutiges Urteil, äußern sich zustimmend zu Köppels Sagern. Zugleich tobt auf der Facebook-Seite von “Zeit im Bild” ein erbitterter Streit um den geeigneteren Bundespräsidenten. Viele Hofer-Wähler fühlen sich nun durch die Stellungnahme des Schweizer Regierungsvertreters klar ermutigt:

 

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Schweizer Regierungsvertreter macht Hofer-Wählern Mut 3

Fotos: Screenshots Facebook / Zeit im Bild

Das vollständige Gespräch bei “Zeit im Bild 2”:

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