Selenski-Villa in der Toskana an Russen vermietet?

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Angeblich für 50.000 Euro monatlich

Selenski-Villa in der Toskana an Russen vermietet?

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Dass Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenski jede Menge Geld im Ausland gebunkert hat, ist seit den Pandora-Papers ein offenes Geheimnis, wobei die Quellen zwischen 30 und 850 Millionen Euro schwanken. So oder so ist dieser “Pate der Oligarchen” nicht der demokratische Saubermann, als den ihn die westlichen Medien hinstellen. Jetzt gibt es Wirbel um eine Luxusimmobilie des Präsidenten in den USA: Sie soll, entgegen eines entsprechenden Verbots, ausgerechnet an Russen vermietet worden sein.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenski kommt derzeit nicht aus den Negativschlagzeilen heraus; zumindest nicht in den objektiven und unabhängigen Medien – im Gegensatz zu den Mainstream-Kanälen, die ihm unverbrüchlich weiter die Treue halten: Erst vorvergangene Woche hatte er die massive Kritik seiner Landsleute auf sich gezogen, weil er in einem Interview mit der Washington Post freimütig eingeräumt hatte, die Bevölkerung nicht vor dem russischen Angriff auf ihr Land gewarnt zu haben – und das, obwohl ihm seit Monaten mehrere entsprechende Warnungen aus dem Westen vorlagen; seine schale Begründung hierfür: Er habe “keine Massenflucht” und die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen auslösen wollen.

15-Zimmer-Villa für 3,8 Millionen

Nun jedoch kommt es knüppeldick – jedenfalls wenn stimmt, was die italienische Zeitung Il Tirreno berichtet, die von mehreren Schweizer Nachrichtenquellen (siehe etwa hier) zitiert wird: Nämlich dass Selenski eine ihm gehörende 15-Zimmer-Villa in der Toskana an ein russisches Paar vermietet haben soll. Selenski besitzt das 3,8 Millionen Euro teure Anwesen (das seither stark im Wert gestiegen ist) im Badeort Forte dei Marmi seit 2017, er selbst soll sich dort allerdings noch nicht aufgehalten haben.

Die Vermietung für bis zu 50.000 Euro pro Monat übernimmt eine Agentur. Die einzige Bedingung sei, dass es sich bei den Mietern nicht um Russen handeln darf. Im August residierte dort nun aber offenbar besagtes russisches Paar, das eigentlich in London lebt. Bei der Vermietung soll es gegenüber ebenfalls zahlungsbereiten Koreanern bevorzugt worden sein. Die Nachbarn hätten Gespräche auf Russisch im Garten gehört, heißt es in dem Bericht.

Firmengeflecht über Zypern bis Italien

Dementiert hat Selenski diese Ungeheuerlichkeit nicht – obwohl er laut dem Schweizer “Blick”, der ebenfalls über den Fall berichtet, ausdrücklich nicht gewünscht habe, dass die Villa an Russen vermietet werde. Die Agentur tut als bloße „Vermutung“ ab, dass es sich tatsächlich um Russen handelte. Der zuständige Makler Claudio Salvini versicherte laut den Quellen, es könne sich dabei gar nicht um Russen handeln, „weil es uns absolut verboten ist, an Russen und Ukrainer zu vermieten.“ Es sei allenfalls möglich, dass das Paar russische Gäste empfangen habe oder die Villa über Strohmänner von Russen gemietet worden sei.

Glaubwürdig klingt das nicht; Claudio Salvini erklärte auch, dass die Villa auf eine italienische Firma registriert sei, die wiederum einem Unternehmen in Zypern gehöre. Selbst wenn die Vermietung also irrtümlich an Russen erfolgt war, wirft der ganze Vorgang wieder einmal ein zweifelhaftes Licht auf Selenkis finanzielles Gebaren: Bevor er zum Heiligen erklärt wurde, stand der ukrainische Präsident wegen dubioser Finanztransaktionen im Zwielicht, bei denen ebenfalls Zypern eine Rolle spielte. Die Villen-Affäre ist jedenfalls nicht dazu angetan, diese Vorwürfe auszuräumen. 

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