Slowenien: Bewaffnete Bürgerwehr will für Grenzschutz sorgen

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„Steirische Wacht“

Slowenien: Bewaffnete Bürgerwehr will für Grenzschutz sorgen

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In Slowenien, genauer in der ehemaligen Untersteiermark, hat sich wenige Tage vor dem Antritt der neuen Mitte-Links-Regierung eine Bürgerwehr gebildet, die sich unter anderem dem Grenzschutz verschrieben hat. Die Polizei ermittelt wegen mehrerer Straftaten gegen die Gruppe, für die nach eigenen Aussagen nur „steirisches Recht“ gilt.

Die unter anderem mit Gewehren und Äxten bewaffneten Mitglieder der Bürgerwehr verstehen den Schutz des selbst gegründeten „Landes“ Stajerska als ihre Aufgabe. Nach den Worten ihres Anführers Andrej Sisko zählt die „Stajerska varda“ (Steirische Wacht) bereits mehrere hundert Mitglieder.

Waffen als “Menschenrecht”

Eine Erlaubnis zum Mitführen von Waffen, benötigt die Gruppe nach eigenem Dafürhalten nicht. „Das Tragen von Waffen ist ein grundlegendes Menschenrecht“, so Sisko, der im vergangenen Oktober bei der Präsidentenwahl unter anderem mit Islamkritik für Aufsehen sorgte und selbst 2,2 Prozent der Stimmen holte.

Damit ließ er unter anderem die Bewerberin der damaligen liberalen Regierungspartei SMC hinter sich. In der Grenzregion zur Steiermark erreichte Sisko in einigen Wahlkreisen sogar sechs Prozent der Stimmen.

Sloweniens Politiker besorgt

Staatspräsident Borut Pahor bezeichnete die Vorgänge am Montag in einer ersten Reaktion als „völlig inakzeptabel“ und forderte die Behörden zum Eingreifen auf.

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