Spenden-Skandal bei Asyl-NGO Human Rights Watch

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Zahlte sich Saudischer Milliardär frei?

Spenden-Skandal bei Asyl-NGO Human Rights Watch

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Die global agierende NGO „Human Rights Watch” (HRW), die Regierungen auf die Einhaltung der Menschenrechte kontrolliert und Flüchtlingen, Migranten, Kindern und politischen Gefangenen zu ihrem Recht verhilft, hat jetzt ihren eigenen Skandal: sie empfing eine beträchtliche Spende von einem saudischen Milliardär, gegen den die NGO selbst wegen Arbeitsrechts-Verstößen ermittelte. HRW ist übrigens ein Lieblingsprojekt von George Soros. Er spendete der NGO 100 Mio. US-Dollar, auf 10 Jahre verteilt, beginnend im Jahr 2010.

Ein Bericht von Kornelia Kirchweger

NGO-Chef im Mittelpunkt

Die NGO gab die Annahme der Saudi-Spende von 470.000 US-Dollar jetzt zu. Diese wurde von einer englische Stiftung des Immobilienmagnaten Mohamed Bin Issa Al Jaber im Jahr 2012 überwiesen. Im selben Jahr stellte die NGO Verstöße gegen das Arbeitsrecht bei Jadawel International fest – ein Bauunternehmen, das Al Jaber gehört. Im Mittelpunkt der Spendenaffäre steht HRW-Exekutiv-Direktor, Kenneth Roth, was die Glaubwürdigkeit der NGO ordentlich ramponiert. Denn laut NGO-Statuten ist explizit die Spenden-Annahme von Firmen verboten, die selbst Gegenstand einer Untersuchung von HRW sind.

Afrika-Kritik: vom Westen gesteuerte Gruppe

Es ist aber nicht der erste Skandal bei HRW. Vor einigen Jahren soll ein für den Mittleren Osten zuständige Manager versucht haben, potentiellen saudischen Spendern Geld aus der Tasche zu ziehen, indem er mit den „Kämpfen“ der NGO mit „pro-israelischen Gruppen“ prahlte. Vor allem afrikanische Länder werfen HRW mangelnde Glaubwürdigkeit und Intransparenz vor. Die NGO sei politisch gesteuert und arbeite für die Interessen westlicher Firmen, Lobbies und Länder. Was sie predigen, sei nicht was sie praktizieren, heißt es von mehreren Seiten.

Hauptfinanzier ist George Soros

HRW finanziert seine weltweiten Aktivitäten vor allem aus privaten Spenden. Zu den größten Spendern in der Geschichte der NGO zählt der US-Multimilliardär George Soros, dem die globale Einhaltung der Menschenrechte ein besonderes Anliegen ist. Er schenkte der Organisation mit Beginn 2010 die beträchtliche Summe von 100 Mio. US-Dollar, verteilt auf 10 Jahre. Damit sollte die Gruppe effektiver und globaler agieren können. Das Geld wurde vor allem in neue Anwaltsbüros in großen Städten investiert. Zudem sollte damit u.a. die „pro-Menschenrechtsagenda“ im „globalen Süden“ (Afrika, Süd-Asien) vorangetrieben werden. Viele afrikanische Länder bekamen das unmittelbar zu spüren und sind seither nicht gut auf HRW und deren Finanziers zu sprechen

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