SPÖ-Propagandist verharmlost Mobbing & will Silberstein-Methoden gegen Kickl

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Panik bei den roten Genossen?

SPÖ-Propagandist verharmlost Mobbing & will Silberstein-Methoden gegen Kickl

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Seit September bekleidet der ehemalige “ZackZack”-Chefredakteur Thomas Walach nun eine leitende Funktion in der Kommunikation der SPÖ-Bundespartei. Dabei leistet er sich einen Fauxpas nach dem anderen. Was mit Auflistungen über rote Errungenschaften in der Kreisky-Ära vor 50 Jahren begann, wurde von einer hochnotpeinlichen Sujet-Kampagne samt Tschechen-Schnitzel mit Ketchup-Topf übertroffen. Nun, wo den Roten langsam aber doch die Felle davon schwimmen, ist man offenbar wieder beim “Dirty Campaigning” gegen Mitbewerber angelangt.

Politisches Mobbing in Ordnung?

Anders als in seinen Zeiten als Journalist, als das Pilz-Medium unter seiner Ägide diverse schiefe Optiken im ÖVP-Umfeld aufdeckte, will Walach als SPÖ-Werbe-“Chef vom Dienst” einfach nicht der große Wurf gelingen. Im Gegenteil: Seit seinem Antritt hat die FPÖ einen Rückstand in den Umfragen von acht Prozent wettgemacht. Die SPÖ hingegen stürzte ab, am 27. Oktober standen beide Parteien mit je 26 Prozent erstmals ex aequo auf dem ersten Platz. Dieser Umstand schlägt sich nun in seinem Twitter-Verhalten immer mehr in augenscheinlicher Frustration und unpassenden Witzeleien nieder.

Am Donnerstagabend vergriff er sich gleich zwei mal innerhalb von nur 11 Minuten massiv im Ton gegenüber dem politischem Mitbewerber. Als der FPÖ-Politiker Maximilian Krauss die überharte rote Corona-Politik in Wien kritisierte, wurde Walach ausfällig. Er erinnerte sich daran, als Krauss noch sein Schutzbefohlener im Sport war. Dass dieser gehänselt wurde, erklärte der SPÖ-Berater mit dessen politischer Ausrichtung – und wünschte sich sogleich, dass er als Trainer bei diesem mutmaßlichen Mobbing weggschaut hätte. Nach Kritik anderer Nutzer schrieb er: “Ich bereue nichts.”

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Silberstein lässt grüßen

Es war nicht die einzige Walach-Entgleisung an diesem Abend. Denn nur elf Minuten zuvor kokettierte er mit der Vorstellung, sich auf Twitter einen verifiziertes Konto zuzulegen, um so zu tun, als wäre er FPÖ-Chef Herbert Kickl. Gehen im politischen Kampf die Argumente aus, greift man zu “Dirty Campaigning”: Diese Unsitte sorgte bereits im Nationalratswahlkampf 2017 für Negativ-Schlagzeilen.

Damals wurden im Gefolge von Ex-SPÖ-Berater Tal Silberstein hetzerische Facebook-Gruppen eingerichtet, die sich gegen den damaligen ÖVP-Chef Sebastian Kurz richteten. Das Auffliegen der Causa kostete die Roten nur deshalb nicht unzählige Stimmen, weil stattdessen einige Grünwähler der SPÖ ihre Stimme gaben und ihre eigene Partei aus dem Nationalrat kegelten. Ob eine Wiederholung solcher Taktiken wirklich so weise ist…?

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Aufregung um “Winterhilfe”-Begriff

Es war aber noch nicht das Ende der Pannen-Serie um den neuen SPÖ-Propagandisten. Bekanntlich tut sich die Sozialdemokratie schwer, den Spagat zwischen Anspruch und Realität zu schaffen. Fordert man einerseits Preisdeckel und Teuerungsausgleiche, steigen ausgerechnet im Roten Wien die Energie-Preise und Gemeinde-Abgaben besonders massiv.

Daher preschte die SPÖ nun mit der Idee einer “Winterhilfe” vor. Und zog sich sofort den nächsten Schiefer ein – denn dieser Begriff gilt im politischen Jargon als historisch belastet. Der “eXXpress” unterstellte der Partei, dabei Anleihen bei keinem geringeren als NSDAP-Propagandaleiter Joseph Goebbels genommen zu haben” Walach verteidigte die Verwendung des Begriffs auch in der Folge….

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Sogar Bienen bevorzugen blau…

Ein etwas besseres Händchen dürfte der Hobby-Imker Walach indes bei seinen Bienen haben. Sein selbstgebrauter Met war innerhalb kürzester Zeit vergriffen, regelmäßig verlangen die zufriedenen Kunden Nachschub. Aber selbst auf diesem Metier muss er eingestehen, dass die Bildsprache gegen ihn und seine neue Partei spricht. Denn sogar die fleißigen Insekten stehen offenbar mehr auf blaue Blüten, während sie rote Blüten als fad wahrnehmen. Schuster bleib bei deinem Leisten, Imker bleib bei deinem Bienenstock…?

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