Staatliche Kampagne: Iren sollen jetzt Asylwerber zu Hause aufnehmen

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Leerstehende Räume sinnvoll nutzen

Staatliche Kampagne: Iren sollen jetzt Asylwerber zu Hause aufnehmen

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Die Iren wurden jetzt aufgerufen, ein Jahr lang Asylwerber zu Hause aufzunehmen oder ihnen nicht bewohnte Häuser zur Verfügung zu stellen.

Von Kornelia Kirchweger

Staatswerbung für Flüchtlinge

In einer landesweiten Medienkampagne legte das Irische Rote Kreuz seinen Landsleuten nahe, „leerstehende Räume sinnvoller zu nutzen“.

In Irland herrscht Platznot, nachdem 4.000 Asylwerber und Migranten aus Griechenland und Italien ins Land „übersiedelt“ (“resettlement”) wurden –  dies im Rahmen des irischen Flüchtlingsschutz-Programmes. Das Irische Rote Kreuz ist für die Abwicklung zuständig.

Auf seiner Webseite heißt es dazu: Die Verpfändung leerstehender Räume oder Häuser sei ein wertvoller Beitrag, syrischen Flüchtlingen zu helfen, ihr Leben aufzubauen und sich in die irische Gemeinschaft einzufügen. Einem Asylwerber oder Flüchtling werde ein Betreuer zur Seite gestellt, der ihn in Fragen von Schule, Bildung, Gesundheitsvorsorge und Jobsuche unterstützt.

Die EU forciert Resettlement-Programme um Migranten legal aus Afrika nach Europa zu holen.

Bereicherung des Haushalts

88 Plätze konnten gefunden worden – weitaus weniger als bei einer ähnlichen Kampagne im Jahr 2015, wo hunderte Iren mitmachten. Jetzt zogen viele Leute ihr Angebot sogar wieder zurück, nachdem das Rote Kreuz sie kontaktierte. Als emotionales Paradebeispiel präsentierten Medien die Geschichte von Mary O`Reilly: ihr Leben sei durch die Aufnahme des 26-jährigen Syrers Wassim in ihrem Haus am Dublin Bay unglaublich bereichert worden.

Sie sagte: der einzige Unterschied zwischen Flüchtlingen und uns sei doch nur Glück: „Viele Leute beherbergen Iren zu Hause. Was ist der Unterschied…sind wir nicht alle gleich?“. Sie freue sich jedenfalls über die neue Kultur aus dem Mittleren Osten in ihrem Haus.

Skandal um Medienkampagne

Im Februar deckte die Opposition in Irland auf, dass die Regierung Medien bezahlte, um über das „Projekt Irland 2040“ schöne Geschichten zu schreiben. Das Projekt sieht vor, die irische 4,7 Millionen Bevölkerung um eine Million Migranten aufzustocken. Der irische Steuerzahler darf dafür 116 Milliarde Euro blechen. Vorgabe an die Medien war, kein kritisches Wort darüber zu verlieren.

Oppositionsführer Micheál Martin zerriss die Regierung dafür und kritisierte das Vorgehen als „ethisch zweifelhaft“. In den sozialen Medien wurde das „Projekt Irland 2040“ als „Pyramidenschema“ in der Luft zerrissen.

Es mache lediglich Investoren reich, indem neue Konsumenten ins Land gebracht werden – und der Steuerzahler müsse dafür aufkommen.  Zudem sei es ein globalistisches Projekt, um die einheimische Bevölkerung zu „ersetzen“.

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