Strafvollzug schlägt Alarm: Zu viele Häftlinge, zu wenig Personal!

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Mehr als 8600 Häftlinge

Strafvollzug schlägt Alarm: Zu viele Häftlinge, zu wenig Personal!

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Der Druck auf das Wachpersonal in den 28 österreichischen Justizanstalten steigt immer höher. Bei ca. 8600 Häftlingen lässt sich kaum noch eine angemessene Betreuung garantieren. Dazu kommen die sprachlichen Barrieren: Viele Häftlinge sprechen kein Deutsch. 

Sie müssen nicht nur für Ordnung sorgen, das Wachpersonal hat ein vielschichtiges Aufgabenbereich: Sie begleiten Häftlinge zu Gerichtsverhandlungen oder zum Arzt, sie haben die Aufsicht in den Betrieben und leiten die Häftlinge bei der Arbeit an. Dazu kommen noch administrative Tätigkeiten. Bei einer dünnen Personaldecke, steigt der Stress auf beiden Seiten an. Oft kommt noch das Problem der Überbelegung hinzu. Die Häftlinge haben kaum Rückzugsmöglichkeiten, Aggressionen sind damit vorprogrammiert.

Pensionierungswelle

Durch die Pensionierung zahlreicher Bediensteter spitzte sich der Personalmangel nochmals zu. Im Justizministerium hast man das Problem jedoch erkannt und Posten im Stellenplan aufgestockt. Allerdings sind viele Stellen noch unbesetzt, da das zukünftige Wachpersonal noch in der Ausbildung steckt.

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