„Tarnung für Terroristen und Kriminelle“: Burka-Verbot in Ägypten

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Islamisten schäumen

„Tarnung für Terroristen und Kriminelle“: Burka-Verbot in Ägypten

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Ägypten überlegt, per Gesetz das Tragen der Burka an öffentlichen Plätzen zu verbieten. Sollte das Gesetz durchgehen, wird das Tragen der Burka (Nikab) mit umgerechnet 56 US-Dollar bestraft.

Bei Wiederholung verdoppelt sich die Strafe!

Kampagne in Ägypten

Wie “Jerusalem Post” unter Berufung auf “Media Line” berichtet, ist der Gesetzesentwurf Teil einer Kampagne Ägyptens gegen die extreme Auslegung des Islam.

Die Burka ist ein Schleier, der das Gesicht einer Frau, bis auf die Augen, verhüllt. Der Gesetzesentwurf wurde von der Parlamentarierin Ghada Ajami eingebracht und soll „die Bemühungen des Staates bei der Bekämpfung von Terrorismus unterstützen“.

“Befinden uns im Krieg gegen den Terrorismus”

Demnach soll das Tragen der Burka an öffentlichen Plätzen „immer und unter allen Umständen“ verboten untersagt werden: in Spitälern, Gesundheitseinrichtungen, Schulen, Universitäten, Kindergärten, Kinos, Theatern, öffentlichen Bibliotheken, Museen, Regierungsgebäuden, Parks, Restaurants, etc.. „Wir befinden uns im Krieg gegen den Terrorismus, und müssen alles tun, um das zu beenden.

Der Schleier oder Nikab wird von vielen Menschen als „Deckung“ für kriminelle Taten benutzt; das ist nicht Teil der persönlichen Freiheit, wie manche behaupten“, sagte sie.

islamismus ägypten
Die imposante “Große Sphinx von Gizeh” zählt zu den beliebtesten Touristen-Attraktionen in Ägypten. Ein radikalisierter muslimischer Scheich namens Mohammed Saim el-Dar soll ihr die kunstvoil gestaltete Nase laut Historikern im Jahre 1378 brutal abgeschlagen haben. Danach wurde er offenbar von der wütenden Bevölkerung, die die Sphinx verehrte, umgebracht!

Burka ist Sicherheitsproblem

Auch der Parlamentarier Mohamed Abu Hamed, der den Entwurf initiierte, ist dieser Meinung: Einige Terroranschläge seien von Leuten ausgeübt worden, die eine Nikab trugen. „Manche Männer tragen ihn, um der Polizei zu entkommen und kriminelle Taten zu begehen“, zitierte ihn die Arab Weekly.

Ahmad Sharbini, ein ägyptischer Politik-Analytiker bezeichnete die Burka als Sicherheitsproblem, weil „viele männliche und weibliche Terroristen darunter ihre Identität verschleiern und sich einschleichen“. Sharbini ist überzeugt, dass das Gesetz nicht gegen die Religionsfreiheit verstoße. „Die öffentliche und nationale Sicherheit sind wichtiger als alles andere“, meinte er. Genau das verlangen die Menschen von der Regierung.

Frauen müssen Gesicht nicht verhüllen

Nach Ansicht von Sharbini werde die Burka vor allem von extremistischen Muslimen getragen, was den Regeln der ägyptischen Gesellschaft widerspreche. „Wir lehnen radikale Ideologien generell ab, und was das Islamische Gesetz betrifft, sind Frauen nicht verpflichtet, ihr Gesicht zu verhüllen – obwohl dies in einigen muslimischen Ländern zur Tradition wurde“.

Mustafa Abu-Sweh, ein Palästinensischer Imam, sagte gegenüber “The Media Line”, die Burka sei im Koran nicht erwähnt und es herrsche auch zwischen Islam-Gelehrten Uneinigkeit, ob Musliminnen die Wahl oder Pflicht haben, ihr Gesicht zu bedecken. Das Tragen einer Burka solle aber nicht „politisiert“ werden.

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