Total verrückt: Englische Stadt bekommt jetzt Multikulti-Straßennamen!

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Politische Korrektheit hat ein neues Level erreicht

Total verrückt: Englische Stadt bekommt jetzt Multikulti-Straßennamen!

Nein, es ist kein verfrühter Aprilscherz: Die Straßen in einem Viertel in der einstigen Industriestadt Birmingham heißen wirklich bald so.
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Wenn Sie schon immer einmal im “Vielfaltshain” oder in der “Gleichheitsstraße” leben wollten, dann gibt Ihnen die Stadt Birmingham jetzt dazu die Chance. Vorausgesetzt natürlich, sie sind in der multikulturellen Stadt für eine Stadtwohnung vorgemerkt. Die Eliten der Stadt bejubeln den Einsatz der Schlagwörter für die Straßennamen, viele Menschen wundern sich hingegen. 

Dabei hatte die zweitgrößte Stadt Englands, bei der einheimische Briten schon bei der nächsten Volkszählung in der Minderheit sein werden, doch extra auf Bürgerbeteiligung gesetzt. Denn ganz normale Leute waren dazu aufgerufen, ihre Vorschläge bei der Stadtverwaltung einzubringen. Die Wahl der einschlägig besetzen Jury fiel dann trotzdem auf eine Idee, welche dem Zeitgeist mehr als nur huldigt.

Linke Schlagwörter als Paten für neue Straßennamen

Denn nicht nur der selbst über Migrationshintergrund verfügende Verkehrsstadtrat der früheren Arbeiterstadt, Waseem Zaffar, freute sich über eine Einsendung einer Anrainerin, die an die Multikulti-Realität der Millionenstadt erinnern soll. Auch die übrigen Juroren fanden toll, dass “die ausgewählten Werte genau die Essenz des Stadtteils und der Stadt Birmingham als Ganzes” repräsentieren.

Dies gelte gerade vor dem Hintergrund der zu erwartenden “Vielfalt” der baldigen Bewohner der 1.400 Wohneinheiten. Aufgrunddessen sollen die sechs Straßen des neuen Gemeindebau-Viertels folgende klingende Namen tragen:

  • Equality Road (“Gleichheitsstraße”)
  • Diversity Grove (“Vielfaltshain”)
  • Inspire Avenue (“Inspirationsallee”)
  • Respect Way (“Respektweg” bzw. “Toleranzweg”)
  • Destiny Road (“Schicksalsstraße”)
  • Humanity Close (“Menschheitshof” bzw. “Menschlichkeitsgasse”)

Welt wird Stadtteil bei “Commonwealth Games” sehen

Sie halten dies für eine Zeitungsente, mit der böse patriotische Medien nur Hass und Hetze gegen die Verheißungen ethnisch durchmischter Städte schüren wollen? Weit gefehlt. Denn auch die offizielle Seite des “Birmingham City Council” präsentiert die Neuerung vollkommen unironisch.

Dafür lässt man dort sogar eine Sprecherin der “Commonwealth Games” zu Wort kommen. Diese finden im Jahr 2022 in Birmingham statt, unweit des neuen Wohngebiets. Weil der siegreiche Vorschlag mit Menschlichkeit, Gleichheit und Schicksal gleich drei der “Werte” der Spiele trägt, ist die adelige Dame außer sich vor Freude…

Zuständiger Stadtrat auch von Kritik unbeirrt…

Und die Bürger? Die finden unzählige Gründe, damit keine Freude zu haben. Ein Nutzer ärgerte sich in sozialen Medien etwa über die “Fortsetzung der ethnischen Säuberung in Birmingham”. Manche monieren die Verschwendung von Steuergeld für derart seltsame Benennungen. Und selbst Leute, welche Minderheiten sichtbarer machen wollen, ärgern sich, dass man sich für sinnentleerte Schlagwörter entschieden habe – statt für berühmte Persönlichkeiten mit Migrationshintergrund als Namenspatrone..

Den zuständigen Stadtrat Zaffar juckt das übrigens nicht mehr. Er sieht den Gegenwind nicht etwa als Denkanstoß, die ganze Sache noch einmal zu überdenken. Vielmehr zeigten die Reaktionen seiner Ansicht nach, dass man diese Werte unbedingt mehr bekräftigen solle. Oder wie manche Briten es bezeichnen würden: Es ist “political correctness gone mad” – die politische Korrektheit ist aus dem Ruder gelaufen.

 

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