Treffen Trump-Merkel: Medien verbreiten dreiste Fake News

Treffen Trump-Merkel: Medien verbreiten dreiste Fake News

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Ein Kommentar von Johannes Schüller

Aus der Serie „USA unzensiert!“ “Trump verweigert Merkel Handschlag”: So oder ähnlich war es in vielen deutschsprachigen Medien gestern und heute zu lesen. Dabei belegt ein Journalisten leicht zugängliches Foto (siehe oben), dass diese Aussage schlampig recherchiert, wenn nicht sogar gezielt irreführend ist!

Auch Videobeweis existiert

Denn den Handschlag gab es sehr wohl, nur zu einem anderen Zeitpunkt des Treffens: Das belegt u.a. obiges Foto sowie Artikel aus Medien, die sichtlich um eine ausgewogenere Berichterstattung bemüht sind. Der Schweizer “Blick” zeigt auf seiner Webseite auch ein Video mit dem eindeutigen Händeschüttler zwischen Merkel und Trump.

Viel Wirbel um Nichts

Für den oberflächlichen Journalisten und Leser ergibt sich jedoch bereits bei einer einfachen Google-Suche ein anderes Bild:

 

Medien verbreiten Fake N 2
Screenshot Google
Medien verbreiten Fake N 1
Screenshot Google

Trump wieder mal ins schlechte Licht gerückt

Gezielt wird Trump so als undiplomatischer Elefant im Porzellanladen dargestellt. Dass es tatsächlich jedoch eindeutig (!) einen Händeschüttler gab, findet – wenn überhaupt – nur am Rande Erwähnung.

Ein österreichisches Medium verbindet mit den Fake News vom verweigerten Handschlag sogar eine psychologische Analyse über die vermeintliche Psychopathologie Trumps. Das ist viel, aber ganz sicher kein um Objektivität bemühter Journalismus!

Szene im Oval Office war gefundenes Fressen

Anlass für die millionenfach verbreiteten Fake News war eine gemeinsame Sitzung Trumps und Merkels im Oval Office vor Fotografen. Hier forderte einer der Fotojournalisten die beiden auf, sich doch die Hände zu erreichen. Merkel wiederholte diese Bitte gegenüber Trump.

Doch der schien geistesabwesend. Ob es durch das Protokoll nicht vorgesehen ist, sich in diesem Moment die Hand zu schütteln, bleibt unklar. Doch wer will sich bei einem Treffen auch unzählige mal die Hände schütteln?

Für viele Mainstream-Journalisten stellte diese Szene wieder mal ein “gefundenes Fressen” dar, um erneut Fake News Fest über Trump zu verbreiten. steht: Den Händeschüttler gab es, nur eben zu einem anderen Zeitpunkt!

ORF: Irreführendes Video-Posting mit über 500.000 Aufrufen

Auch der ORF mischt wieder mit: Das zum Zwangsgebühren-Sender gehörende Magazin “Zeit im Bild” verbreitet auf Facebook ein Video, das schon über 580.000 Aufrufe hat – mit dem Titel „Kein Handshake für Merkel“:

https://www.facebook.com/ZeitimBild/videos/10154999102951878/

Foto: Screenshot orf.at

Damit macht der ORF gezielt Stimmung gegen Trump im sozialen Netzwerk Facebook. Besonders schräg: Der ORF hat sogar auf seiner Webseite selbst das Foto, das den Handschlag eindeutig zeigt,  veröffentlicht:

trump verweigert merkel handschlag
Screenshot orf.at

Nicht der erste absurde Wirbel um Trumps Händeschütteln

Dabei könnte man es dem US-Präsidenten Trump nicht einmal verübeln, wenn er der Kanzlerin, die eine verbrecherische Asyl-Politik zu verantworten hat, nicht die Hand geben will.

Übrigens handelt es sich nicht um den ersten Fall, indem sich offenherzige Anti-Trump-Medien intensiv den Begrüßungsritualen des neuen US-Präsidenten widmen. Wirbel gab es bereits, als Trump es tatsächlich wagte, die Hand 19 Sekunden lang die Hand des japanischen Premierminister Shinzo Abe zu schütteln. Den Mainstream-Medien wird es der US-Trump wohl nie recht machen können!

Falls es mal keinen an den Haaren herbeigezogenen Anlass geben sollte, verdreht man dann einfach in den westlichen Redaktionsstuben mal die Wahrheit, bis sie ins politisch korrekte Bild passt.

„USA unzensiert!“ So lautet die Serie, mit der wir hier auf www.wochenblick.at über Ereignisse in den USA berichten. Und zwar aus einem anderen Blickwinkel. Denn die meisten Medien schreiben von den „New York Times“ oder der „Washington Post“ ab, was langweilig ist – wir werden einen alternativen Blick auf die tatsächlichen Fakten werfen.

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