Trotz EU-Erlass: Illegal eingewanderte Kuh wird nicht getötet

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Durch mutige Bürgerproteste verhindert

Trotz EU-Erlass: Illegal eingewanderte Kuh wird nicht getötet

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Zumindest vorerst können alle Tierfreunde, die sich für das Schicksal der bulgarischen Kuh „Penka“ interessierten, aufatmen (“Wochenblick” berichtete). Das mu(h)tige, trächtige Tier hatte Mitte Mai die EU-Außengrenze nach Serbien überschritten und hätte dafür laut gültigem EU-Recht mit dem Leben bezahlen müssen!

Tierschützer fanden das grotesk: Während in Scharen illegale Einwanderer aus Nahost ungeprüft und illegal die EU-Grenze passieren dürfen, müssten unschuldige Tiere deswegen sogar sterben! Wie die bulgarische Agentur für Lebensmittelsicherheit in Sofia verkündete, verliefen erste Untersuchungen des Tieres positiv. Penka sei unter anderem auf die Blauzungenkrankheit und auf die hochansteckende Hauterkrankung noduläre Dermatitis untersucht worden.

Außengrenzen plötzlich geschützt

Für die trächtige Kuh sah es lange schlecht aus. Es deutete alles darauf hin, dass der gnadenlose Behördenapparat der Europäischen Union bei Tieren hart bleiben würde, wo er bei illegalen Migranten aus Nahost und Afrika doch völlig versagt. Doppelte Moral beim Schutz der Außengrenzen!

Bis alle Untersuchungsergebnisse endgültig vorliegen, muss das ungeschickte Rindvieh aber auf jeden Fall noch in Quarantäne bleiben.

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Welle der Solidarität

In ganz Europa wurden in den letzten Wochen Petitionen und Solidaritätsbekundungen für die mu(h)tige Kuh ins Leben gerufen. Die prominenteste kam dabei von der britischen Zeitung “Daily Mail”. Sogar Sir Paul McCartney war dort unter den Unterstützern zu finden. Scheinbar ließen sich die Behörden nun doch noch einmal erweichen.

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