Trump fordert: Keine Staats-Bürgerschaft mehr durch Geburt in USA

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„Das ist lächerlich"

Trump fordert: Keine Staats-Bürgerschaft mehr durch Geburt in USA

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Der US-amerikanische Präsident Donald Trump fordert eine großangelegte Veränderung des Geburtsrechts. Alle Kinder, die bisher in den USA geboren wurden, bekamen automatisch die amerikanische Staatsbürgerschaft. Genau das soll sich nun ändern.

In einem Videointerview mit dem Informationsdienst „Axios on HBO“ sagte Trump: „Wie lächerlich: Wir sind das einzige Land weltweit, in dem jemand ankommt, ein Baby bekommt – und dieses Baby ist dann ein US-Bürger für 85 Jahre mit allen damit verbundenen Vorteilen. Das ist lächerlich und es muss aufhören.“

Keine automatische US-Staatsbürgerschaft

Trump ist bei seinen Anhängern für seine konsequente Einwanderungspolitik besonders beliebt. Kinder von illegalen Einwanderern, die auf US-amerikanischem Boden geboren werden, sollen in Zukunft die Staatsbürgerschaft nicht mehr automatisch erhalten. Das Geburtsortsprinzip ist in der amerikanischen Verfassung verankert, dafür bräuchte es eine dementsprechende Änderung.

 

Änderung mit Act of Congress oder Erlass

Trump meint aber, dass dies nicht notwendig sei. „Man kann es mit einem Act of Congress machen. Jetzt sagen sie aber, dass ich es auch mit einem präsidentiellen Erlass tun kann.“ Auf wen er sich dabei beruft, ließ Trump aber offen.

Ankündigung wenige Tage vor Kongresswahlen

Obwohl die Frage rechtlich noch umstritten ist, gab sich Trump überzeugt, diese Änderung durchzusetzen. Seine Ankündigung teilte er wenige Tage vor den Kongresswahlen in den USA mit. Einwanderung ist ein wichtiges Wahlkampfthema für seine Anhänger.

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