Türken-Minister schockt mit skandalösen Aussagen

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Grenzkonflikte spitzen sich weiter zu

Türken-Minister schockt mit skandalösen Aussagen

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Der türkische Vize-Außenminister, Yavuz Selim Kiran, disqualifizierte sich jetzt mit einem unglaublichen Vergleich: er twitterte zu mehreren Fotos an der türkisch-griechischen Grenze: “Diese Fotos stammen nicht aus Auschwitz sondern vom Grenzübergang Pazarkule”. Griechenland nehme das Geld, die Telefone, die Identität und Kleidung unschuldiger Migranten, die die Grenze überqueren und schicke sie zurück, hieß es weiter.

Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger

Abscheulicher Akt der Desinformation

Der Israelische Zentralrat verurteilte diesen inakzeptablen Vergleich. Sechs Millionen Juden seien von den Nazis mit barbarischsten Methoden in den Gaskammern von Auschwitz und anderen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagern verbannt, gejagt, deportiert, gefoltert und getötet worden. Die Ausbeutung unschuldiger Menschen und Herstellung einer Verbindung zum Holocaust, durch die türkische Regierung, zur Erreichung politischer Ziele, sei ein abscheulicher Akt der Fehlinformation und Desorientierung der Weltmeinung, heißt es in einer Erklärung. Der Minister wurde aufgefordert, sich zu entschuldigen.

Fischer patrouillieren im Evros-Delta

Im Grenzgebiet im Evros-Delta unterstützen nun auch Fischer die griechischen Grenzpatrouillen bei der Abwehr von Schleppern, die – vor allem in der Nacht – Migranten illegal über den Grenzfluss bringen. Die Fischer kennen das Gebiet sehr gut – ihr Einsatz brachte die illegalen Übertritte dort auf Null. Wir haben sie blockiert und aufgehalten, die Türken wissen das, und deshalb bewerfen sie uns mit Steinen“, sagte einer der Fischer gegenüber Skai. Ein Fischerdorf mit 150 Hütten liegt nur 500 Meter von der verbotenen Militärzone und vier Kilometer von der türkischen Grenze entfernt. Sie berichten auch, dass Migranten von Türken täglich, gut organisiert, mit Militärfahrzeugen oder Taxis, in diese Zone gebracht werden. Dies angeblich auf Anweisung der türkischen Regierung. Die sei der eigentliche Menschenhändler, kritisieren die Fischer.

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