UNO fordert: Migranten müssen Asylanträge in Europa stellen können

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Nach Erdogans Grenzöffnung die einzige Sorge der Vereinten Nationen:

UNO fordert: Migranten müssen Asylanträge in Europa stellen können

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Inmitten der Migrationskrise an der griechischen Grenze fällt die UNO mit seltsamen Statements auf: Staaten haben zwar das Recht, ihre Grenzen zu schützen, dies müsse aber ohne übermäßige und unangemessene Gewalt geschehen. Zudem müsse ein System eingeführt werden, das Asylanträge auf koordinierte Weise ermöglicht.

Ein Bericht von Kornelia Kirchweger

Tränengas-Einsatz durchaus gerechtfertigt

Laut Medienberichten ist das der Inhalt einer Email, das der Sprecher der UNO-Flüchtlingsorganisation (UNHCR), Babar Baloch, an die französische Presseagentur AFP richtete. Griechische Sicherheitskräfte haben kürzlich 10.000 mit Gewalt durchbrechende Migranten mit Tränengas zurückgedrängt. Offenbar ist das dem UNO-Sprecher nicht geläufig. Denn im Hinblick auf zigtausend anstürmende, gewaltbereite junge Männer ist der Einsatz von Tränengas durchaus angemessen. Der griechische Verteidigungsminister dankte auf Twitter jedenfalls den „tapferen und mutigen Streitkräften“ für ihren Einsatz.

Wird Belagerung vorbereitet?

Laut Internationaler Organisation für Migration (IOM) haben sich an der türkisch/ griechischen Grenze an die 13.000 Migranten versammelt. In Griechenland spricht man hinter vorgehaltener Hand von bisher 40.000 Personen, die der türkische Präsident Recep Erdogan laufend mit Bussen, Militärfahrzeugen und der Bahn dorthin transportiert. Die Türkei teile an die dort Versammelten mittlerweile Zelte aus. Alles deutet auf eine „Belagerung“ hin.

UNO spricht von „Asylwerbern“

UNO, IOM, der türkische Halbmond, etc. sind vor Ort, kontrollieren die Lage und leisten humanitäre Hilfe. Sie behaupten, es seien viele Familien mit Kindern unter den anstürmenden Migranten-Massen. Die „Asylwerber” werden auch aufgefordert, “das Gesetz zu respektieren und nichts zu tun, was die öffentliche Sicherheit und die Sicherheitskräfte an den Grenzen oder anderswo gefährde“. Man informiere die Menschen zudem über die Risiken, wenn sie „versuchen, die Grenze illegal auf dem See- oder Landweg zu überschreiten“.

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