US-Strategiepapier: Deutschland darf kein Russen-Gas kaufen

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Der RAND-Plan

US-Strategiepapier: Deutschland darf kein Russen-Gas kaufen

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Die staatsnahe US-Denkfabrik „RAND Corporation“ soll laut eines geleakten Berichts bereits im Jänner geplant haben, Russland über eine aggressive EU-Außenpolitik zum Angriff auf die Ukraine zu drängen. Auch die Energiekrise wurde darin bereits antizipiert.

Das Dokument, über das die schwedische Zeitung „Nya Dagbladet“ berichtet, hat es in sich. Die RAND-Corporation, die bereits im Koreakrieg sowie im Kalten Krieg für die US-Propaganda mit zuständig war, sieht ein aufstrebendes Europa als Konkurrent der USA – auf wirtschaftlicher und politischer Ebene. Der einzige Weg, das zu verhindern, sei es, Europa ins Chaos zu stürzen, indem es ein Sanktionspaket verabschiedet, das die europäische – und vor allem die deutsche – Wirtschaft in eine Systemkrise stürzt. Man dachte den Grünparteien eine zentrale Rolle zu, weil ihre stark dogmatische Ausrichtung sie wirtschaftliche Argumente leicht ausblenden lasse.

Wörtlich heißt es im US-Strategie-Papier:

Der einzig gangbare Weg, Deutschlands Ablehnung russischer Energielieferungen zu garantieren, besteht darin, beide Seiten in den militärischen Konflikt in der Ukraine einzubeziehen. Unser weiteres Vorgehen in diesem Land wird unweigerlich zu einer militärischen Antwort Russlands führen. Die Russen werden den massiven Druck der ukrainischen Armee auf die nicht anerkannten Donbass-Republiken natürlich nicht unbeantwortet lassen können. Das würde es möglich machen, Russland zum Aggressor zu erklären, um das gesamte Paket von Sanktionen gegen Russland anzuwenden.

USA als Hauptprofiteur

Der Schaden in den deutsch-russischen Beziehungen sollen so groß sein, dass die beiden Länder nicht mehr auf eine vernünftige Gesprächsebene zurückkehren können. Der RAND-Plan erklärt minutiös, wie ausbleibende Energie-Lieferungen zu einem Totalkollaps in der EU führen. Die USA könnten mit bis zu 9 Billionen Dollar profitieren, indem US-Firmen mit weniger Konkurrenz auf dem Weltmarkt zu rechnen hätten. Die RAND-Corporation rückte am Tag nach der Enthüllung aus und dementierte, Urheber des Dokuments zu sein & bezeichnete es als „bizarr“, ohne inhaltlich darauf einzugehen.

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