Van der Bellen und Norbert Hofer in Prag – was für ein Unterschied!

Van der Bellen und Norbert Hofer in Prag – was für ein Unterschied!

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Als Norbert Hofer noch als Kandidat für die Bundespräsidentenwahl den tschechischen Präsidenten Zeman besuchte, konnte das Klima nicht besser sein.

Ein Gastkommentar von Dr. Norbert van Handel

Die Gastfreundschaft des Präsidenten war von Herzlichkeit und Humor getragen. Die Ausstrahlung und die Freundlichkeit von Norbert Hofer ließ einen direkt zur Sache kommen: nämlich die Einladung von Präsident Zeman an Österreich dem Visegradbündnis beizutreten. Wie richtig.

Der Besuch des Bundespräsidenten Van der Bellen hingegen war eine Oper der Triestesse. Man einigte sich darauf Raucher und im gleichen Jahr geboren zu sein. Alles andere darf unter der Überschrift: „agree to disagree“ abgelegt werden. Schade, denn ein Bundespräsident, auch wenn er schon alt ist, sollte für das Land Freunde gewinnen.

Ähnlich war es beim Besuch Van der Bellens in Budapest. Lediglich die Höflichkeit der Ungarn verhinderte weitere Peinlichkeiten. Natürlich lag über beiden Besuchen der schulmeisterliche Vorwurf, dass unsere mittelosteuropäischen Nachbarn wohl Beihilfen aus der EDU beziehen, jedoch keine Flüchtlinge aufnehmen würden. Was für ein dummes Argument.

Es waren schließlich Roosevelt, Churchill und Stalin bei den Konferenzen in Teheran, Jalta und Potsdam, die Mittelosteuropa für fast ein halbes Jahrhundert unter die Herrschaft der Sowjets brachten. Es ist daher mehr als eine Bringschuld, wenn man unseren Nachbarn aus den vollen, aber schlecht verwalteten Töpfen der EU wenigstens entsprechende Mittel zum Aufbau ihrer Infrastruktur, ihrer Wirtschaft, ja ihrer gesamten christlich nationalen Kultur zur Verfügung stellt.

Es ist keineswegs die Verpflichtung von Ländern, die ein halbes Jahrhundert unter der sowjetischen Knechtschaft waren, die Unfähigkeit der EU in der Flüchtlingsfrage zu unterstützen. Wenn man Jahrzehnte lang Fremdherrschaft ertragen musste, ist es nur zu verständlich, dass man jetzt nicht als christliches Land von der Sowjetherrschaft zum Islam wechseln will. Österreich und sein Bundespräsident sollte das nicht nur verstehen, sondern unterstützen!

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Großes „Wochenblick“-Interview

Der prominente Oberösterreicher Baron Norbert van Handel gehört zu den anerkannten politischen Analytikern und konservativen Polit-Experten in Österreich. „Wochenblick“-Redakteur Philipp Fehrerberger hat mit dem langjährigen ÖVP-Mitglied und renommierten Insider ein umfangreiches Videointerview wenige Monate vor der Nationalratswahl geführt!

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