Wahlzuckerl und Ängste

Werbung

Wahlzuckerl und Ängste

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Werbung

Wie vor jeder Wahl – hier ist die bevorstehende Nationalratswahl im Oktober keine Ausnahme – versprechen die wahlwerbenden Parteien und ihre Spitzenkandidaten „sehr viel“ – um nicht zu sagen das Blaue vom Himmel.

Ein Kommentar von Dr. Herbert Samhaber

Manche versuchen mit komplett veralteter klassenkämpferischer Manier, eine Art „Robin Hood“ aus der Schublade zu zaubern, ganz nach dem Motto: „Nehmt das Geld von den Reichen und gebt es den Armen“.

Dabei bräuchten wir echte Lösungen

In der Praxis bedeuten solche Versprechen – oder besser gesagt Drohungen, dass die bürgerliche Mittelschicht die Geldtasche besonders festhalten und sich in Sicherheit bringen muss. Denn würde man das Geld wirklich von den „Reichen“ nehmen, wäre das in Summe trotzdem viel zu wenig um eine echte Entlastung für die breite Masse der Bevölkerung zu erreichen.

Daher bleibt eigentlich nichts anders übrig als eine Art „Mittelstandssteuer“ daraus zu machen und die würde in Wirklichkeit wiederum fast alle treffen.
Darüber hinaus gibt es die üblichen Pensionszuckerl und kurzfristig gedachte Steuerzuckerl, welche langfristig jedoch völlig unnütz sind. Spannend wird das Ganze für die österreichische Wirtschaft eigentlich nur wenn es um Bürokratieabbau, Kürzung von Personal- und Lohnkosten für heimische kleine und mittelständische Unternehmen geht.

Keiner traut sich ins Detail zu gehen

Was mich hierbei jedoch extrem stört, ist die Tatsache, dass sich niemand traut ins Detail zu gehen, wobei genau dies für unsere Zukunft wichtig wäre.
Viele wahlkämpfende Politiker sprechen über den Wirtschaftsstandort Österreich und dass dieser gestärkt werden müsse. Doch die Frage nach dem praktischen „Wie“ und vor allem dessen Details bleibt man uns schuldig.

Was sich die Wirtschaftstreibenden unserer Heimat wirklich wünschen würden und was es eben tatsächlich braucht, wäre eine echte Entlastung für „unternehmerisches Denken und Handeln“. Niemand verlangt von der Politik selber der beste Unternehmer des Landes zu sein.

Finanzierung der allgemeinen Unfallversicherung

Gerade die Vergangenheit – aber auch noch immer die Gegenwart – zeigen uns auf, dass eher das Gegenteil der Fall ist. Es gibt genug kreative, kluge und mutige Köpfe, welche unternehmerisch tätig sind und sein wollen, können es aber nicht – oder nur schwer – weil ihnen viel zu viele Steine in den Weg gelegt werden.

Eine fast schon makabre Tatsache – von welcher die wenigsten Mitbürger wissen – und eigentlich komplett „unfair“ (um auf die „Fairness-Debatte“ anzuspielen) ist, möchte ich am Rande erwähnen. Wussten Sie, dass die allgemeine Unfallversicherung nicht aus dem „allgemeinen Steuertopf der Republik“ finanziert wird, sondern alleine die heimischen Unternehmen für diese aufkommen.

Die größte Gefahr geht von der Politik aus

Genauso wie die Familienbeihilfe, Schülerfreifahrten, Schulbücher, etc. eben von den Arbeitgebern finanziert werden und nicht von den Arbeitnehmern. Noch so ein „Stein der Erschwernis“ für alle KMUs und diejenigen, die eines gründen möchten.

Schlussendlich – Wahlkampf und -zuckerl hin oder her – kann es wirtschaftlich mit unserem Land nur bergauf gehen, wenn es Menschen sinnvoll erscheint unternehmerisch tätig zu werden. Die Politik schafft keine Unternehmen und damit Arbeitsplätze sondern lediglich die Rahmenbedingungen. Die größte Gefahr hierbei – und dazu stehe ich nach wie vor – geht von der Politik selber aus.

++++
„JOURNALISTEN PACKEN AUS: Warum wir nicht die Wahrheit sagen dürfen“ – das neue Standardwerk zu den dreisten Lügen der Mainstream-Medien. Jetzt bestellen!

Anschober unterstützt Gartel-Freunde in ganz OÖ

Wahlzuckerl und Ängste TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Share on email
Email
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel
vor 3 Stunden, 17 Minuten
vor 1 Tagen, 10 Stunden, 5 Minuten