„War sehr gern Sicherheits-Landesrat”: Elmar Podgorschek im Gespräch

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Hausmann und Frühaufsteher

„War sehr gern Sicherheits-Landesrat”: Elmar Podgorschek im Gespräch

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Was macht Elmar Podgorschek? Als Sicherheitslandesrat wurde er nach der Ibiza-Affäre, mit der er gar nichts zu tun hatte, zurückgetreten. In der eigenen Familie engagiert er sich nun als Hausmann und Opa und in der freiheitlichen Familie als Vortragsredner über freiheitliche Politik.

Ein Porträt von Kurt Guggenbichler

„Komm herein!“ Der ehemalige oberösterreichische Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek öffnet gutgelaunt die Sicherheitstür seines Wohnhauses in Ried, wo das pralle Leben zu Hause ist.  Tochter Heike ist gerade mit den Kindern Alma und Friedrich zu Besuch und auch Elmars Frau Angelika schwirrt irgendwo herum. Wir setzen uns auf die Terrasse seines Gartens mit dem Swimmingpool, der schon abgedeckt ist. Dabei wäre heute noch ein schöner Badetag, denke ich, w ährend Elmar in der Küche den Kaffee macht. Er wirkt entspannt, heiter und gelöst. Liegt es vielleicht daran, dass er nun morgens länger im Bett bleiben kann? Als Sicherheitslandesrat musste er   immer sehr früh raus aus den Federn, stimmt’s? Es stimmt! „Aber auch jetzt stehe ich noch jeden Morgen um sechs Uhr früh auf, um das Frühstück zu machen“, sagt Elmar und grinst: „Ich habe ja eine schulpflichtige Frau!“ Damit meint er seine Angelika, die Berufsschullehrerin ist.

Immer Beschäftigt

Ist sie fort, kümmert er sich um das Haus und oft auch um seine Enkelkinder, denn Tochter Heike schaut zweimal wöchentlich mit den Kleinen vorbei. In einem Haushalt mit einer berufstätigen Frau gibt es einiges für den Mann zu tun. Podgorscheks Garten ist zwar nicht groß, mache aber trotzdem genug Arbeit und auf dem Dachboden wartet zudem eine große Bibliothek mit 5.000 Büchern auf ihn, die er alle katalogisieren möchte.

Auf Augenhöhe

„Fad wird mir jedenfalls nicht“, sagt Podgorschek, auch wenn er den Verlust seines Amtes als Sicherheitslandesrat noch immer nicht ganz verschmerzt hat. “, gesteht er und die Vertreter der Institutionen, die mit ihm zu tun hatten, haben es auch sehr geschätzt, mit Podgorschek auf Augenhöhe reden zu können. Mit ihm hatten sie einen, der um ihre Sorgen und Nöte Bescheid wusste. Elmar kennt sich im Sicherheitsmetier gut aus und um den Hochwasserschutz hat er sich ebenso engagiert gekümmert, wie um den Zivilschutz, das Feuerwehr- oder Rettungswesen oder um unser Wasser. Nun bemüht er sich als Vortrags-
Redner um die Vermittlung der Grundsätze freiheitlicher Politik. Ein Amt strebe er  nicht mehr an, sagt Podgorschek, doch politisch tätig sein wolle er schon noch ein bisschen. Schließlich stamme er aus einer freiheitlichen Familie: Elmars Vater war einst FPÖ-Vizebürgermeister in Ried. Er selbst sei zwar schon seit seinem 17. Lebensjahr FPÖ-Mitglied, doch mit seinem politischen Engagement hätte er erst im fortgeschrittenen Alter von 33 Jahren begonnen. Am Anfang hätte ihm seine unternehmerische Tätigkeit kaum Zeit dafür gelassen. Dafür ging es dann später umso schneller: Bundesrat, Nationalrat und stv. FPÖ-Klubobmann (unter Strache) und schließlich OÖ. Landesrat – vorbei! Ein freiheitlich denkender Mensch kann auch ohne Amt leben.

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