Wegen echter Verdienste: Trump für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

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Wegen echter Verdienste: Trump für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

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US-Präsident Donald Trump wurde erneut für den Friedens-Nobelpreis 2021 vorgeschlagen. Auch dieses Mal war es Christian Tybring-Gjedde, Mitglied des norwegischen Parlaments. Der Politiker der rechtspopulistischen und migrationskritischen Partei Fremskrittspartiet hatte Trump schon 2018 für die prestigeträchtige Auszeichnung empfohlen.

Von Kornelia Kirchweger

Hat mehr als jeder andere getan

Die Nominierung begründet Tybring-Gjedde u.a. mit Trumps Einsatz für die Annäherung zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE), was im August zur Unterzeichnung eines Friedensvertrages führte.

Im September soll dazu im Weißen Haus ein Abkommen unterzeichnet werden. „Ich denke, er hat mehr getan, um Frieden zwischen Nationen zu stiften, als die meisten anderen Friedensnobelpreis-Nominierten“, wird Tybring-Gjedde von Fox News zitiert.

Es sei zu erwarten, dass andere Länder des Nahen Ostens dem Beispiel folgen. Das könnte den Nahen Osten in eine Region der Zusammenarbeit und des Wohlstandes verwandeln.

Trump bricht mit US-Kriegstradition

Trump habe zudem im Grenzstreit zwischen Indien und Pakistan sowie im Konflikt zwischen Nord- und Südkorea vermittelt und versucht, auf das Rüstungsprogramm Nordkoreas einzuwirken. Und es gibt noch einen Grund, was Trump einzigartig macht: Er habe mit der, 39 Jahre dauernden, Tradition US-amerikanischer Präsidenten gebrochen, die entweder einen Krieg begonnen oder die USA in einen internationalen, bewaffneten Konflikt gebracht haben.

Fragwürdige Obama-Auszeichnung

Es gebe sicherlich Leute, die mit der Nominierung Trumps nicht einverstanden sind. Doch das Komitee solle sich die Fakten ansehen und ihn danach beurteilten – nicht danach, wie er sich manchmal verhält. Die Leute, die in den letzten Jahren den Friedenspreis erhielten, haben viel weniger getan, als Trump. Barack Obama habe nichts getan. Offenbar sei das-Komitee von den Reden Obamas beeindruckt gewesen und dass er der erste schwarze US-Präsident war. Das allein sei aber keine Leistung.

Der Nobelpreis wird seit 1901 jährlich vergeben. Für die Gebiete Physik, Chemie, Physiologie, Medizin, Literatur und für Friedensbemühungen. Gestiftet hat ihn der schwedische Erfinder und Industrielle, Alfred Nobel. Der Preis wird immer am 10. Dezember verliehen – der Friedensnobelpreis in Oslo, alle anderen in Stockholm.

 

 

 

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