Trotz Kindesmisshandlung: Verurteilter SPÖ-Politiker blieb im Amt

Werbung

Werbung

Vierjähriger misshandelt - Als Jugendreferent tätig

Trotz Kindesmisshandlung: Verurteilter SPÖ-Politiker blieb im Amt

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Werbung

“Während man von der FPÖ bei jeder Gelegenheit Parteiausschlüsse und Distanzierungen fordert, sieht man es beim eigenen Personal wohl nicht so streng”, mutmaßen viele Beobachter angesichts eines unfassbaren Skandals, der von “Servus.TV” aufgedeckt wurde. Auf Fotos sieht man ein misshandeltes Kind mit schweren Würgemalen am Hals. Der Täter, ein SPÖ-Gemeinderat wurde bereits rechtskräftig verurteilt.

Das Urteil erging bereits im Juni. Der SPÖ-Politiker (32) wurde vom Gericht für schuldig befunden, den kleinen Jungen (4) Anfang Jänner im Gesicht grün und blau geschlagen und dabei kräftig gewürgt zu haben. Motiv: Er wäre damit überfordert gewesen, auf den kleinen Sohn seiner Lebensgefährtin aufzupassen. Wegen Körperverletzung hat er 3.000 Euro Geldstrafe zu bezahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.

Weder Mutter noch SPÖ trennten sich vom Gewalttäter

Nachdem sich die Mutter offensichtlich nicht von dem Gewalttäter trennen wollte, wohnt der schwer traumatisierte Bub jetzt bei seinem Vater in Graz. Und auch die SPÖ hatte offensichtlich bislang keine Lust, sich von dem Mann zu trennen, der pikanter Weise am Amt für Jugendangelegenheiten zuständig ist.

Der SPÖ Bürgermeister will von der Verurteilung nichts gewusst haben. Er äußerte sich gegenüber Servus-TV dahingehend, dass er dem Parteikollegen jetzt den Rücktritt nahelegen will.

Trotz Kindesmisshandlung: Verurteilter SPÖ-Politiker blieb im Amt TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Share on email
Email
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel
vor 19 Stunden, 32 Minuten
vor 21 Stunden, 59 Minuten