Wegen Registrierkassen-Pflicht: Beliebte Schartner Mostkost abgesagt

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Wegen Registrierkassen-Pflicht: Beliebte Schartner Mostkost abgesagt

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Die Schartner Mostkost zählte bisher zu den größten Veranstaltungen im Hausruckviertel. Jährlich lockte sie bis zu 3.000 Besucher in die Hügellandschaft. Dieses Jahr muss sie jedoch aufgrund der Registrierkassen-Pflicht ausfallen.

Die vom „Wochenblick“ thematisierte Registrierkassen-Pflicht macht nun auch einer traditionellen oberösterreichischen Kulinarikveranstaltung das Leben schwer. Der Obstbauverein, der die Veranstaltung jährlich austrägt, sei laut Finanzamt nämlich nicht als gemeinnützig einzustufen.

Ausleihen von Gartengeräten problematisch

Die Einnahmen des Vereins würden einen Jahresumsatz von 15.000 Euro überschreiten und so den Betrieb einer Registrierkassa erfordern. Auch das Ausleihen von Gartengeräten gegen Entgelt sei für das Finanzamt nicht in Ordnung.

Schweren Herzens hat sich der Obstbauverein deshalb entschlossen, die Veranstaltung dieses Jahr abzusagen. Das nächste Jahr soll die Schartner Mostkost aber wieder stattfinden.

Registrierkassen-Pflicht soll Staat Einnahmen bringen

Eingeführt wurde die seit Mai 2016 geltende Registrierkassen-Pflicht unter Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP). Schelling erhoffte sich dadurch zuerst staatliche Mehreinnahmen von 900 Millionen Euro über die Mehrwertsteuer.

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