Wels: ÖVP setzt sich jetzt auch für Rechtsabbiegen bei Rot ein

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Wels: ÖVP setzt sich jetzt auch für Rechtsabbiegen bei Rot ein

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Weil der Vorschlag, das Rechtsabbiegen bei roter Ampel an einer stauträchtigen Kreuzung in Wels zu erproben, von den Blauen kam, waren die Schwarzen erst einmal dagegen – aus Prinzip. Jetzt ist die ÖVP plötzlich dafür und tut so als wäre es ihre Idee gewesen…

Ein Beitrag von Kurt Guggenbichler

Wirtschaftsbund gegen Hofer-Vorschlag

Worum geht es bei ihrem Schmücken mit fremden Federn? Um die Kreuzung Linzer Straße (B1) und Uhlandstraße, die zeitweise total überlastet ist und an der die Abbieger in den Ampelphasen manchmal gar nicht mehr zum Fahren kommen. Aus diesem Grund hat Infrastrukturminister Norbert Hofer angeboten, diese Kreuzung in den Testversuch „Rechtsabbiegen bei roter Ampel“ zu übernehmen und auch alle dafür erforderlichen Kosten zu bezahlen.

Die Welser Autofahrer, die dort täglich mit der Verkehrssituation konfrontiert werden hätten diese – auch von FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl gutgeheißene – Idee natürlich bejubelt. So einen Erfolg aber hätte die ÖVP ihrem politischen Mitbewerber nicht gegönnt. Die FPÖ sei ohnehin schon zu stark in Wels, soll ÖVP-Stadtparteiobmann Peter Csar im internen Kreis gegrantelt haben.

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Norbert Hofer ist Bundespräsident!
Verkehrsminister Norbert Hofer will das Rechtsabbiegen bei Rot probeweise an der Problem-Kreuzung in Wels einführen.

„Umfangreiche Bewusstseins-Bildungsmaßnahme”

Auch der Wirtschaftsbund (WB) hatte sich gegen den Hofer-Vorschlag gestellt, was bei einigen seiner Mitglieder unverständliches Kopfschütteln auslöste. Der Welser WB-Bezirksobmann Josef Resch und einige andere ungenannt bleiben wollende schwarze Wirtschaftsreibende (Namen d. Red. bekannt) sollen dem Vernehmen nach getobt haben über dieses kleinkarierte Machtspielchen der Welser ÖVP-Mandatare.

Daher haben diese plötzlich nicht nur umgeschwenkt, sondern gerieren sich jetzt auch noch als Vorreiter in der Welser Rotabbiegerfrage. Für ihren schnellen Schwenk war den Vertretern der christlichen Volkspartei nicht einmal der Sonntag heilig. In einer am Tag des Herrn (20. Mai) verschickten Presseaussendung schwadronieren die Schwarzen: „ÖVP initiiert Lösung für Problemkreuzung mit Rechtsabbiegen bei Rot.“

Wirbel um Probebetrieb

Bürgermeister Andreas Rabl dürfte vermutlich die Sonntagsjause im Hals stecken geblieben sein – kam doch der Vorschlag von der FPÖ. ÖVP-Csar hält dagegen, er binde nun auch die Bevölkerung ein, die sorgfältig auf das Rechtsabbiegen bei Rot vorbereitet werden müsse: durch eine „umfangreiche Bewusstseinsbildungsmaßnahme”. Erst dann, so Csar weiter, könne der Probebetrieb in Wels anlaufen. Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner (SPÖ) sei auch dafür.

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