Welser Sexattacken: Scharfe Kritik an Caritas

Welser Sexattacken: Scharfe Kritik an Caritas

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Foto: fotolia/ fotogestoeber

Den ganzen Sommer lang hörten die Oberösterreicher immer wieder abstoßende Meldungen über Sex-Attacken auf Frauen. Beim traditionellen Welser Volksfest sorgten zuletzt Übergriffe durch eine Gruppe von mutmaßlich bis zu acht afghanischen Asylwerbern für reichlich Aufregung, diese sollen gezielt Frauen im Dirndl begrapscht und unter das Kleid gefasst haben.

Mindestens 17 Frauen hätten inzwischen Anzeige erstattet, so die Polizei. Ebenfalls am vergangenen Wochenende belästigte ein Ausländer zwei Frauen in Linz. Nicht nur viele Betroffene fragen sich jetzt: Wann wird endlich durchgegriffen?

Lascher “Pograpsch-Paragraph”

Doch die Welser Sex-Afghanen wurden nur auf freiem Fuß angezeigt  und dürften mit einem „blauen Auge“ davonkommen. Denn der Strafrahmen für „unsittliche Berührung“ im Rahmen des „Pograpsch-Paragraphen“ § 218 1a StBG, unter den auch die Tatverdächtigen vom Welser Volksfest fallen, liegt bei höchstens sechs Monaten Haft oder Geldstrafen bis zu 360 Tagessätzen. Nicht wesentlich höher fallen die Strafen bei der „sittlichen Gefährdung von Personen unter sechzehn Jahren“ (§ 208 StBG) aus. Hier können Täter mit bis zu einem Jahr Haft oder einer Geldstrafe bedacht werden.

Anstieg von 41% bei Sex-Attacken

Doch selbst hier wird der Strafrahmen nicht ausgeschöpft: Als heuer im Januar ein Afghane eine Mutter und deren Sohn im Linzer Parkbad massiv sexuell belästigte, bekam er Ende August lediglich drei Monate Haft – nicht rechtskräftig. Das Thema gewinnt immer mehr an Brisanz: Die Gesamtzahl der Straftaten gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung in Österreich, so die Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage vom Nationalratsabgeordneten Walter Rosenkranz (FPÖ), ist innerhalb eines Jahres um 41 Prozent gestiegen! Das entscheidende Problem, so Experten, liegt dabei – neben der zweifelhaften Asyl-Praxis – in der Strafgesetzgebung selbst.

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Eine zweifelhafte Idee: Die Frauen- und Familienbeauftragte des deutschen Bodenseekreises stellte vor kurzem dieses Klebe-Tattoo gegen Sex-Attacken vor. (Foto: Landesamt des Bodenseekreises)

Ausgangssperren in Wels

Denn der sogenannte „Pograpsch-Paragraph“ wurde im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht, um beispielsweise sexuelle Belästigungen durch Kollegen, Chefs oder Diskobesucher zu ahnden. Während es in diesen Fällen jedoch zumeist bei der unsittlichen Berührung bleibt, folgt bei Wiederholungstätern auf die Gruppenbelästigung nicht selten die brutale Vergewaltigung.
Der Welser FP-Bürgermeister Andreas Rabl forderte nach den Gruppenbelästigungen beim Welser Volksfest eine nächtliche Ausgangssperre für Asylwerber. Betroffen war davon auch die Caritas: Denn zwei Jugendliche aus der Caritas-WG für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Wels stehen unter akutem Verdacht.

Caritas bleibt uneinsichtig

Doch die Caritas wehrt sich: „Eine Ausgangssperre, wie von der Welser Stadtregierung gefordert, können wir nicht verhängen, weil es dafür keine rechtliche Grundlage gibt und wir uns selbst strafbar machen würden.“ Viele Oberösterreicher haben dafür kein Verständnis. „Wer für diese Organisation noch Gelder spendet, fördert und heißt gleichzeitig das Vorgehen dieser Verbrecher gut“, betonte ein Facebook-Nutzer unter einem „Wochenblick“-Artikel zum Thema. Ein anderer fragt sich: „Hat die Caritas wieder Angst um ihre Schäfchen wo ja jeder bare Münze für sie darstellt?“

Stellungnahme verweigert

Um der Organisation Gelegenheit zu einer Stellungnahme zu geben, fragte der „Wochenblick“ um ein Interview an. Doch dieses wurde – nach anfänglicher Zusage – verweigert. Stattdessen verwies die zuständige Sprecherin Edith Zehetner auf eine offizielle Mitteilung. Viele Bürger geben sich mit kurzen Erklärungen nicht mehr zufrieden. Sie sehen jetzt auch den Gesetzgeber in der Pflicht, konsequent gegen die rasant steigenden Sex-Attacken durch Asylwerber vorzugehen.

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