Wirbel: Behörden vertuschten brutale Vergewaltigung einer 33-Jährigen!

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Mutmaßlicher Wiederholungstäter

Wirbel: Behörden vertuschten brutale Vergewaltigung einer 33-Jährigen!

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Mit einem Skandal sondergleichen muss sich derzeit die Landesregierung des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW) auseinandersetzen: Einer zuerst vertuschten Vergewaltigung in Bochum, die offenbar zuerst der Öffentlichkeit nicht bekannt werden sollte.

Jetzt geraten immer mehr schockierende Details ans Tageslicht: Den 18. Februar diesen Jahres wird eine 33-jährige Bochumerin nie wieder vergessen. Denn an jenem Morgen wurde die besagte Frau das Opfer einer brutalen Vergewaltigung auf dem städtischen „Blumenfriedhof“.

Vergewaltigung vertuscht

Erst nach zwei Tagen soll die massiv Geschädigte wieder vernehmbar gewesen sein – die kommunalen Behörden hielten es jedoch offenbar nicht für notwendig, den brisanten Fall mit nur einer Zeile in der Öffentlichkeit zu erwähnen.

Erst durch einen den Medien zugespielten Bericht soll die furchtbare Tat der Öffentlichkeit bekannt geworden sein. “Die Tat kam erst durch einen – an die Medien durchgesteckten – Bericht an die Öffentlichkeit”, berichtet die Zeitung “Der Westen”.

Wiederholungstäter auf Freigang

Dabei erschüttert nicht nur die Tat selbst, auch die weiteren Hintergründe sorgen für Aufsehen. Zum einen handelte es sich bei dem inzwischen gefassten mutmaßlichen Vergewaltiger um keinen Erstlingstäter: Bereits 2009 wurde der heute 30-Jährige wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt.

Doch bereits 2010 folgte die nächste Vergewaltigung. Obwohl insgesamt zu sechs Jahren und sieben Monaten Gefängnis verurteilt, war der „Tatverdächtige“ im sogenannten KURS-Programm (“Konzeption zum Umgang mit rückfallgefährdeten Sexualstraftätern”) eingeschrieben. Die Rückfallquote im Kurs-Programm liegt nach offiziellen Angaben des Landeskriminalamts bei drei Prozent. Wissenschaftler jedoch gehen bei dieser Tätergruppe laut der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (FAZ) von einem Prozentsatz von 20 bis 24 Prozent aus.
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Auf Friedhof geschändet

Täter und Opfer lernten sich offenbar auf dem Heimweg von einer Partynacht kennen. Auf dem als Abkürzung dienenden Blumenfriedhof soll der Mann die Frau zu Boden geschlagen haben. Durch den Sturz auf den Hinterkopf verlor sie wohl das Bewußtsein.  Anschließend zog der Mann sie teilweise aus und vergewaltigte sie.

Laut Medienberichten soll das traumatisierte Opfer dem Täter nach der Tat sogar ein Stück gefolgt sein. „Sie hatte große Angst, wollte ihn aber beschwichtigen, damit nicht noch Schlimmeres passiert. Außerdem wollte sie unter Menschen kommen“, betont Oberstaatsanwalt Paul Jansen.

Herkunft unbekannt?

Die Herkunft des 30-Jährigen, der sich momentan in Untersuchungshaft befindet, wird nur beiläufig erwähnt: Zwar sprechen mehrere Medien, wie etwa die FAZ, von einem „Deutschen“ oder gar von einem „gebürtigen Bochumer“.

Ob der mutmaßliche Täter neben der deutschen Staatsbürgerschaft einen familiären Migrationshintergrund besitzt, bleibt jedoch vorerst ungewiss.

Scharfe Kritik vom Innenminister

Die Polizei, die für das zeitweilige Verschweigen des Falls scharfe Kritik erfuhr, erklärte, sie habe aus “Gründen des Opferschutzes” die Öffentlichkeit nicht informiert. „Die Pressearbeit in dem Bochumer Fall entspricht nicht meinem Verständnis von Transparenz“, betonte indes jetzt NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).

„Ich erwarte von allen Polizeibehörden im Land, dass in Zukunft in vergleichbaren Fällen transparent und offensiv kommuniziert wird“, unterstrich Reul. In Deutschland kommt es immer wieder zu Fällen, in denen brutale Vergewaltigung erst stark verzögert oder erst durch öffentlichen Druck bekannt werden.

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