Wirbel um Wahlplakate: Hat die SPÖ von Scholz kopiert?

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Die SPÖ Tirol hat sich einiges von der SPD abgeschaut

Wirbel um Wahlplakate: Hat die SPÖ von Scholz kopiert?

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Diese Woche präsentierte die SPÖ Tirol ihre erste Plakatwelle für den kommenden Landtagswahlkampf. Doch die Plakatserie der SPÖ Tirol sieht der Scholz-Werbekampagne der letzten Bundestagswahl zum verwechseln ähnlich.

Copycat SPÖ?

Was aussieht wie copy-and-paste (zu deutsch kopieren-und-einfügen) ist wohl der neueste Werbeauftritt der SPÖ Tirol. Die Kampagne gleicht jener die Olaf Scholz zum Bundestagswahlkampf in Deutschland fuhr aufs Haar genau. Darauf zu sehen ist Landeschef Geord Dornauer, der in grau auf rotem Hintergrund gezeigt wird. Dazu ein sozialdemokratischer Stehsatz wie „Stillstand hatten wir jetzt genug.“ oder „Statt Alkohol und Psychopharmaka: Wie wäre es mit einer neuen Regierung?“

Dies kann zweierlei Dinge bedeuten

Entweder haben sich die europäischen Sozialdemokraten darauf geeinigt nun ein einheitliches Coperate Design zu verwenden um eine unverwechselbare Markenidentität aufzubauen, ähnlich den Europäischen Grünen. Oder aber die SPÖ klaut dreist und die Kampagne ist ein 1 zu 1 Abklatsch von Scholz.

Ideenlosigkeit die ihresgleichen sucht

Kritiker behaupten die Plakatserie sei lieblos, unkreativ und langweilig. Der rote Hintergrund soll zwar ins Auge stechen, wirkt aber zu martialisch. Kein besonders guter Einfall bedenkt man wofür Flinten-Dornauer in Tirol bekannt ist, nämlich Jagdgewehr, Porsche und Inlandsflüge. Das Auftreten einer Arbeiterpartei die für den kleinen Mann arbeitet, dürfte den Sozialdemokraten mit Kreisky abhandengekommen sein.

Rote Doppelmoral

Auffällig ist, dass Texte fast komplett übernommen wurden. Das Wording gleicht den Stehsätzen des SPÖ-Sprechs: Gerechtigkeit hier, Sozialer Zusammenhalt da, Solidarität dort. Altbekannte Floskeln die zum x-ten Male im Wahlkampf bedient werden. Auch das leistbare Wohnen wird Mantra-artig heruntergespult. Interessant ist aber, dass die Sozialdemokraten in Tirol genau auf jene Forderungen setzen, die sie etwa in Wien nicht umsetzten können oder wollen. Dazu zählt etwa die Teuerungsbremse, Mietobergrenzen und Preisdeckelungen. Man sieht also die Sozialdemokraten sind im Wahlkampfmodus. Mehr aber nicht.

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