Woher kommt dieser ständige Selbsthass auf alles Eigene?

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Utz denkt nach

Woher kommt dieser ständige Selbsthass auf alles Eigene?

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Stefanie Sargnagel bezeichnete Österreich unlängst auf Twitter als „dummes Huankind“, das sie gerne „killen würde“. In der taz erzählte sie: „Ich will Europa islamisieren.“ Bei aller Liebe zu schwarzem Humor, man will ja auch nicht spaßbefreit sein.

Ein Kommentar von Julian Utz

Warum ist Österreich ein „Naziland”?

Aber spätestens seit den Bundespräsidentschaftswahlen haben Nazi-Vorwürfe und die berühmte „Faschismuskeule“ in Österreich und auch in Europa, ja dem gesamten Globus, Hochkonjunktur. Die Grüne Jugend in Deutschland twitterte: „Österreich, was bist du nur für 1 Naziland?“ Elisabeth Spira in einem „Wienerin“-Interview: „Österreich war schon immer ein Nazi-Land, das kann man nicht verschönern.“ Es gibt noch unzählige Beispiele für derartige Wortentgleisungen. Doch warum denken und handeln diese Menschen so?

Die ewige Angst vor der eigenen Identität

Sie werfen den „Rechten“ gerne vor, dass sie „ewiggestrig“ seien und allerlei „Ängste“ haben: vor dem Islam (Islamophobie), vor Menschen aus anderen Kulturkreisen (Xenophobie), vor homosexuell orientierten Personen (Homophobie). Aber leben sie nicht selbst ständig in der Vergangenheit? Haben sie nicht ständige Angst vor ihrer Identität, davor, ein Teil Österreichs zu sein? Gibt es nur die Schuldkultur und den Nationalmasochismus und keine Liebe zum Eigenen?

Ich denke, dass es schon helfen würde, wenn nicht ständig „über Rechte“, sondern einmal „mit Rechten“ gesprochen wird. Vielleicht können sie es doch nachvollziehen, warum wir unser Land so lieben.

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