„Wohlwollender Sexismus“ gefällt

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Was darf Man(n) noch?

„Wohlwollender Sexismus“ gefällt

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Ein bisschen Sexist schadet nicht – zumindest bei der Balz zwischen Mann und Frau. Als brachte dies nicht spätestens Reinhard Fendrichs Lied „Macho Macho“ auf den Punkt, sorgt nun eine neue Studie von Wissenschaftlern aus USA/GB für Aufruhr unter Feministinnen.

Von Elsa Mittmannsgurber

Harsche Kritik

Das Ergebnis: Frauen stehen auf „wohlwollenden Sexismus“. Sie wollen also von Männern beschützt, umsorgt und unterstützt werden, obwohl sie mit diesem Verhalten laut den Experten ihre Unterdrückung fördern.

Weil das aber so gar nicht ins Bild der Feministinnen von der „Frau von heute“ passt, erntet die Studie harsche Kritik: Die Frauen wollen keinen Sexismus, sondern nur Freundlichkeit und Manieren.

Jetzt bin ich aber verwirrt und die Tatsache, dass „Sexismus + Definition“ auf Google mitunter am häufigsten kombiniert wird, lässt erahnen, dass es vielen so geht.

Was darf Man(n) noch?

Sexismus meint eigentlich die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und er existiert nach wie vor. Die Sexismus-Debatten schießen aber übers Ziel hinaus. Mann weiß nicht mehr, was er eigentlich noch darf.

Darf er eine Frau einladen oder ein Kompliment machen? Laut der Frauenrechtlerin Harriet Minter zähle, was der Mann dabei denkt, wenn er einer Frau Gutes tut. Er darf nichts zurückwollen oder ihre Eigenständigkeit in Frage stellen.

Am besten er sagt stets dazu: „Ich weiß, du kannst es selbst viel besser!“ Gilt das auch beim Liebesspiel? Na kein Wunder, dass Potenzprobleme im Vormarsch sind…

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