Zahlencheck 2016: 34.000 Asylanträge, 18.000 verdächtige Asylwerber

Zahlencheck 2016: 34.000 Asylanträge, 18.000 verdächtige Asylwerber

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Wie Innenminister Wolfgang Sobotka in einem Ö1-Interview bestätige ist die Zahl der tatverdächtigen Asylwerber dramatisch gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr, wo “nur” etwa 15.000 Asylwerber unter Tatverdacht standen sind es heuer schon über 18.000, Tendenz steigend.

Die meisten Straftaten fallen unter die Kategorien Körperverletzungen, Drogendelikte und Internetkriminalität.

Obergrenze ist fast erreicht

Aufgrund der großen Probleme bei Kriminalität, Arbeitsmarkt und der schwierigen Integration, pocht der Innenminister auf eine Umsetzug der sogenannten “Sonderverordnung”. Diese soll greifen sobald die Obergrenze von 37.500 zum Asylverfahren zugelassener Personen überschritten wurde und den Zugang zu Asylverfahren erschweren. 34.657 Asylanträge wurden heuer gestellt, 28.298 wurden zum Asylverfahren zugelassen.

Innenminister Sobotka drängte unterdessen darauf, die Verordnung schon in Kraft zu setzen bevor der Grenzwert erreicht sei. Doch auch die Notverordnung wird nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Denn Einwanderer, die keinen Asylstatus bekommen, können nur in den seltensten Fällen wieder abgeschoben werden und bleiben vielleicht dauerhaft in Österreich. (“Wochenblick” berichtete).

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