„Leuten wird täglich vorgeworfen, sie seien rassistisch, homophob, transphob oder frauenfeindlich (…) Jeder führt gegen jeden Krieg, das verwirrt die Gesellschaft (…) Minderheitenanliegen werden zu Mehrheitsanliegen gemacht (…) und jeder kann dabei als Waffe eingesetzt werden. Homosexuelle gegen Heterosexuelle, Frauen gegen Männer und Männer gegen Frauen, Transsexuelle werden im Grunde gegen jeden als Waffe eingesetzt und unterschiedliche Rassen werden ebenfalls gegeneinander ausgespielt.

Kommentar von Elsa Mittmannsgruber

Das alles wird die Gesellschaft nicht zusammenschweißen, wie manche Menschen es behaupten, es wird uns auseinandertreiben und das hat schon begonnen. Ein verstörender Prozess, der nichts löst, sondern neue Probleme schafft“, sagt der Autor Douglas Murray, der in seinem Buch „Wahnsinn der Massen“ den Toleranz-Wahn und die Diktatur der Minderheiten beschreibt. Besser lässt sich die Problematik hinter den Regenbogenschleifen und knienden Fußballern nicht zusammenfassen. Das scheinheilige Ziel, durch solche Aktionen eine fairere Gesellschaft zu schaffen, wird weit verfehlt. In Wirklichkeit führt es zu Spaltung und unfairen Behandlungen.

Kniefall, Quotenregelung und Regenbogenflagge

Denn eine Seite zu bevorteilen oder zu erheben bedeutet immer, eine andere zu benachteiligen und zu erniedrigen. Der Kniefall ist das sinnbildliche Beispiel. Ebenso auch die Quotenregelungen oder das Hochhalten homosexueller Orientierung in Form der überall gehissten Regenbogenflaggen. Denn wo hat man jemals Flaggen für Heterosexuelle gesehen?

Warum schreit niemand auf, wenn ein homosexueller Geschäftsführer nur Homosexuelle einstellt? Warum knien Schwarze nicht vor Weißen für die unzähligen Gewalttaten und Morde, die von dunkelhäutigen Migranten hierzulande oder beispielsweise auch in Südafrika verübt werden?

Weil die sogenannte „Mehrheit“, also der „Normalbürger“, nicht als schützenswert erachtet wird. Nach und nach wird der privilegierten Mehrheit der Kampf angesagt, bis zur Selbstaufgabe, weil sie immer mehr die Last der aufgebürdeten Schuld und Scham erdrückt.

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