Im Namen von Gender-Mainstreaming und politischer Korrektheit wurde nun eine weitere Grenze gesprengt. Und zwar bei der ohnehin fragwürdigen Pro7-Show „Germany’s Next Topmodel“ (GNTM). Wie die Webseite des Senders mitteilte, hat nämlich eine sogenannte Transfrau gewonnen.

Ein Gastkommentar von Christian Schwochert

Also jemand, der eigentlich ein Mann ist und aus einer kleinen Minderheit stammt, die aber immer mehr Macht erlangt und dabei nicht selten echte Frauen übervorteilt. So geschieht es in der amerikanischen Mixed-Martial-Arts-Liga für Frauen, wo die Männer, die sich heute Frauen nennen, die echten Frauen in Grund und Boden prügeln. Und so passiert es auch in britischen Gefängnissen, wo Kriminelle, die sich als Frauen fühlen, in Frauengefängnisse gesperrt werden und dort die echten Frauen vergewaltigen. So gesehen ist der Vorfall bei GNTM eher harmlos; immerhin wurde niemand vergewaltigt oder halb totgeprügelt.

Diversitätswahn im Vormarsch

Allerdings ist es ein sehr deutliches Anzeichen dafür, wie die aus dem angelsächsischen Raum stammende Diversitätsideologie auch bei uns immer weiter fortschreitet und immer breiteren Raum einnimmt. Auf Platz eins bei GNTM landete nun also ein umoperierter Mann und natürlich durfte im Diversitätsrennen auch ein angebliches, syrisches Flüchtlingsmädchen nicht fehlen. Bei ihr handelte es sich um die 20-jährige Soulin Omar, aber das Transgendergewinnermodel Alex Mariah Peter gewann auch gegen sie.

Linke Toleranz: Cancel Culture als Geisteshaltung

Doch auch dieses Maximalmaß an Gendermainstreaming-Anbiederung war einigen Aktivistinnen nicht recht. Kurz vor dem Finale kam es von einigen Halbnackten – die Gruppe setzte sich aus Aktivistinnen des Augsburger Klimacamps zusammen – vor der ProSieben-Zentrale in Unterföhring bei München zu lautstarkem Protest gegen das „vorherrschende Schönheitsideal“. Auch mit normalen und weiblichen Körpern kann man vor der Kamera stehen und sich in der Gesellschaft zeigen, so das Geschrei der linken Feministinnen und ihrer Versammlungsleiterin Eva Brunner vor der Pro7-Zentrale.

Die Demonstrantinnen verlangten vom Sender, die Heidi-Klum-Show abzusetzen, denn eine Castingshow, die sich „dünnen weißen Personen“ verschrieben habe, reproduziere angeblich einen gesellschaftlichen Blick auf Frauen, der völlig aus der Zeit gefallen sei. Daran ändere auch die Diversität nichts, auf die sich der Sender beruft.

Nie links genug

Fazit: Es ist völlig egal wie viele Transgendermodels oder Flüchtlingsmädchen Frau Klum einberuft; sie wird es vielen Linken trotzdem niemals recht machen, denn die Roten setzen immer noch eins drauf und sobald man eine ihrer Forderungen erfüllt, kommen sie gleich mit der nächsten um die Ecke; so lange bis ein neuer Josef Stalin allein im Bundestag sitzt.

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