Am Dienstag gelang der Wiener Polizei wieder ein kleiner Schlag gegen den Menschenhandel. Im Zuge einer Fahrzeugkontrolle entdeckten die aufmerksamen Beamten gleich 13 versteckte illegale Einwanderer in einem Kastenwagen, der von einem Syrer gelenkt wurde. Jetzt wollen die Illegalen Asyl in Österreich.

Gegen 21.40 bemerkten Polizisten einen Kleintransporter mit Kastenaufbau auf der Floridsdorfer Brücke. Sie hielten das verdächtige Fahrzeug an. Dabei stellte sich heraus: Die Polizisten hatten den richtigen Riecher. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen Schlepper-Transport.

Hier drin saßen elf der Illegalen:

Sie stellten Antrag auf Asyl

Gleich 13 illegale Einwanderer befanden sich neben dem 44-jährigen, mutmaßlichen Schlepper, der selber ein Syrer war. Elf der Passagiere befanden sich im Laderaum des Kleintransportes.
Die illegalen Ausländer stellten allesamt einen Antrag auf Asyl. Welches Reiseziel die Illegalen hatten, ist nicht bekannt. Oft wollen Asylwerber nach Deutschland weiterziehen. Werden sie jedoch unterwegs in Österreich von der Polizei gestoppt, so stellen sie hier ihren Asylantrag.

Menschenhandel

Der Syrer wurde wegen des Verdachts auf Menschenhandel festgenommen und in Haft gebracht. Das Landeskriminalamt Wien ermittelt nun die Hintergründe des Menschenhändlers.