Die Polizei warnt vor einem betrügerischen Messerschleifer, der derzeit im Bezirk Freistadt sein Unwesen treibe. Dieser soll laut Täterbeschreibung männlich, ca. 50 Jahre alt, korpulent, „vermutlich Franzose“ sein und Deutsch sprechen und sei in einem silberfarbenen Pkw mit französischen Kennzeichen DT-… unterwegs.

Der Gesuchte am 10. Juli 2017 gegen 12:00 Uhr zu einem 64-Jährigen aus Gutau und bot ihm seine Dienste als Messerschleifer an.

700 Euro gefordert

Der 64-Jährige gab ihm diverses Werkzeug und der Täter gab an, dass er nur ein geringes Entgelt verlangen werde.

Gegen 17:00 Uhr kam der Täter zurück und verlangte von dem Gutauer für das Schleifen und Härten 700 Euro. Der 64-Jährige weigerte sich, diesen Betrag zu bezahlen, gab dem Täter dann doch 200 Euro. Das Schleifen und Härten bei einem Schmid hätte insgesamt ca. 60 Euro gekostet. Das Opfer erstattete daraufhin Anzeige.

Fahndung nach Verdächtigem verlief bislang negativ

Die Fahndung nach dem Täter bzw. dem Pkw verlief negativ. In den letzten Tagen langten bereits mehrere Anzeigen wegen vermeintlicher französischer Messerschleifer in Pregarten, Gutau und Tragwein bei der Polizei ein. Am 5. Juli 2017 war ein Messerschleifer in Tragwein unterwegs. Er hätte sein Opfer aufgefordert 2.000 Euro zu bezahlen, der Betrag wurde jedoch nicht beglichen.

„Messerschleifer“ seit vielen Jahren ein Problem

In den letzten Jahren waren in Oberösterreich, Österreich und Süddeutschland immer wieder betrügerische Messerschleifer unterwegs – oftmals auch mit französischen Kennzeichen. Bei den Tätern handelte es sich zumeist um Roma.

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