Jetzt ist es fix: Der Killer, der ein älteres Ehepaar in Linz-Urfahr brutal ermordete, handelte im Sinne des „Islamischen Staates“ (IS). Der 54-jährige Tunesier Mohamed H. habe dem IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi die Treue geschworen, wie der oberösterreichische Landespolizeidirektor Andreas Pilsl jetzt bestätigte.

Der Tunesier habe sich zugleich selbst radikalisiert.

Bereits Mitte 2016 verdächtig gewesen

Bereits seit Mitte 2016 habe der Verdächtige auch Tendenzen gezeigt, „die in Richtung Radikalisierung führen“. Dies geht aus einer Auswertung seiner Facebook-Einträge hervor.

Diese Tendenz habe sich bei Mohamed H. „bis zum letzten Eintrag“, dem finalen Terror-Treueschwur, fortgesetzt, betont Pils.

Ein Motiv: „Hass auf die FPÖ“

Der Islamist ermordete mutmaßlich ein älteres Ehepaar in Linz-Urfahr im Juni aus „Hass auf die FPÖ“. Der Sohn des ermordeten Paars arbeitet für ein Referat des Landeshauptmann-Stellvertreters Manfred Haimbuchner („Wochenblick“ berichtete).

Der Tunesier lebt bereits seit rund 28 Jahren in Österreich, galt als gut integriert.

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