Es ist an sich nichts Neues, dass deutschsprachige Medien über Dinge, die nicht in ihr Weltbild passen nicht oder nur sehr selektiv berichten – Stichwort Lückenpresse.

Ein Beitrag von Konrad Reisinger

In „Coronazeiten“ ist dieser Umstand jedoch derart offensichtlich geworden, dass er sogar Unbedarften auffällt – insbesondere was die augenscheinliche Gleichschaltung in der Berichterstattung der Mainstream-Medien anbelangt.

Verzerrte Berichterstattung des Mainstreams

In Bezug auf Covid-19 erfahren wir von denjenigen, die darüber entscheiden, was als Nachrichten in die Öffentlichkeit gelangen darf und was nicht, z.B. absolut nichts über die gefährlichen Nebenwirkungen der Corona-Impfungen. Glaubt man hier deutschsprachigen „Qualitätsmedien“, dann hat es in diesem Zusammenhang praktisch noch keinen einzigen Impftoten gegeben. Diese – nennen wir es „beeinträchtigte Wahrnehmung“ – der Systemmedien zieht wie ein roter Faden durch deren Berichterstattung und umfasst konsequent alle Facetten der Corona-Thematik.

Wie auch die Wahrnehmung über den Widerstand der Maßnahmenkritiker und -gegner, die es auf der ganzen Welt gibt und dennoch nicht oder nur sehr verzerrt wie über die Niederlande berichtet wird. Wie üblich war es dem „Wochenblick“ vorbehalten über den von den verschwiegenen Corona-Widerstand in etlichen Ländern zu berichten, wie bspw. in Italien oder in Polen – hierzu ein paar Ergänzungen:

Auch der polnische Staat befindet sich, wie die meisten Staaten der Welt – auch wenn die Polen das nicht so gerne hören –, im Würgegriff der Globalisten. Die finanzielle Abhängigkeit von der EU, der EZB aber auch dem IWF ist enorm. Die sogenannten Eliten sind von den Globalisten sehr stark korrumpiert und die nationalkonservative Regierung hat gegenüber der Europäischen Union einen viel schwächeren Stand, als es auf den ersten Blick scheinen mag.

Polen setzt alle Vorgaben der EU und WHO um

Somit überrascht es wenig, daß auch Polen seit dem Frühjahr 2020 sämtliche angeblich so notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der „COVID-19-Pandemie“ mitmacht und die Vorgaben von EU und WHO ziemlich kritiklos umsetzt.
Da das soziale Netz und die Staatshilfen nicht bzw. nicht annähernd so wie in der BRD oder Österreich funktionieren, regt sich in der Bevölkerung jedoch mittlerweile erheblicher Widerstand gegen die eingeführten Maßnahmen. Denn auch in Polen bedeutet der Lockdown eine Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte insbesondere Versammlungsverbote und Beschränkungen der Berufsausübung und der Erwerbsmöglichkeiten.

Offener Widerstand gegen Maßnahmen

Bereits im Frühjahr 2020 entstand deshalb die Initiative „Strajk Przedsiebiorcow“ (Streik der Unternehmen), der heute schon ca. 240.000 Menschen angehören. Diese Initiative hat seit dem Frühjahr Strukturen im ganzen Land aufgebaut, organisiert Demonstrationen, klärt die Bevölkerung auf und berät die Unternehmen. Viele Unternehmen sind inzwischen so verzweifelt und in ihrer Existenz bedroht, dass sie sogar offen zum Widerstand gegen die Entscheidungen im Zusammenhang mit „Ausgangssperren“ vorgehen.

Geschäfte öffnen trotz Verbots

Es gibt in ganz Polen bereits viele Firmen, hier insbesondere Restaurants und weitere Dienstleister (Fitness Studios usw.), die ihre Geschäfte trotz Verbots wieder geöffnet haben. Als Vorwand dafür gelten Parteigründungen – so wie dies auch in Tschechischen Republik gemacht wurde – wie dies z.B. im oberschlesischen Rybnik durchexerziert wurde: Dort hat ein Nachtclub wieder aufgemacht und behauptet, daß das aus politischen Gründen als Unterstützung der Bewegung (Partei in Gründung) „Streik der Unternehmen“ geschehen sei. Polizei kam kurz und sei dann ohne Weiteres abgezogen.

Landesweite Bürgerinitiativen

Der größte Widerstand wird aus der Wintersportregion um die Stadt Zakopane gemeldet, die man bei uns als Austragungsort von Skisprungveranstaltungen kennt. Nachdem die Ausgangssperren, die ursprünglich bis zum 17. Januar vorgesehen waren, erneut verlängert wurden, entstand hier Anfang 2021 eine Initiative „Goralskie Veto“ (Goral Veto). Einer der Initiatoren, der bekannte Architekt Sebastian Piton, teilte seitdem bereits in mehreren Gesprächen mit, dass die Region Podhale aus Wintertourismus lebe und auf das Wintergeschäft angewiesen sei.

Die Initiative beruft sich dabei auf das alte polnische Recht von „Liberum Veto“. Sie seien nicht länger bereit, untätig auf ihren Niedergang zu warten. Ähnliche Initiativen werden auch aus anderen polnischen Orten gemeldet wie aus Karpacz (Krummhübel) im Riesengebirge. Hier zeigte sogar der Bürgermeister Verständnis für die verzweifelten Unternehmen. Ferner entstehen im ganzen Lande weitere Bürgerinitiativen, die ähnlich wie bei uns einfach „die Schnauze voll haben“.

Politiker und Bürger auf Demonstrationen

Dieser Stimmung wird auch immer mehr auf die Straße getragen, wie am 16. Januar, wo vor dem Hauptsitz des Gesundheitsamtes in Warschau eine Demonstration unter dem Motto „Stop segregacji sanitarnej“ (Stoppt die Apartheid-Hygiene) gegen einen möglichen Impfzwang und für die Aufhebung sämtlicher COVID-Maßnahmen stattfand. Die Kundgebung, an der mehrere Hundert Menschen teilnahmen, wurde auch vom konservativen Sejm-Abgeordneten Grzegorz Braun besucht. Im Gegensatz zu den Pro-Abtreibungsprotesten, die sich gegen die PiS-Regierung richten und deren Bedeutung in westlichen Medien viel größer gemacht werden, als sie tatsächlich sind, wird der Corona-Widerstand in Polen völlig totgeschwiegen.

Polnischer Protest „stop segregacji sanitarnej“:

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