Trumps Kritiker auf beiden Seiten des Atlantiks ereifern sich über seine Inhalte ebenso wie über seine markante Rhetorik. Weil er bereit ist, neue und eigenständige Wege zu beschreiten, ist er Eliten ein Dorn im Auge. Vorschnell reklamieren sie seine Wahlniederlage, wollen den lästigen Widersacher lieber heute als morgen loswerden. Wir wollen ihn daher für sich selbst und seine Inhalte unzensiert sprechen lassen.

Gesammelt von Alfons Kluibenschädl

Über das Establishment

„Das System und seine Medien üben die Kontrolle über die Nation aus, mit Mitteln, die wir mittlerweile sehr gut kennen. Jeder, der sich dieser Macht entgegenstellt, wird als Sexist, als Rassist, als Fremdenfeind und als moralisch verkommen gebrandmarkt. Sie greifen jeden an, der sich gegen sie stellt. Sie verleumden, sie versuchen, deine Karriere, deine Familie und deinen Ruf zu zerstören.“
(November 2016)

Über „America First“

„Seit einem halben Jahrhundert haben sie eure Arbeit nach China ausgelagert. Wir bringen die Jobs zurück. Die Demokraten wollen illegale Masseneinwanderung – wir bauen eine Mauer, die heute 600 Kilometer lang und bald fertig ist. Sie verstrickten uns in endlose Kriege in der Fremde, wir holen unsere Leute wieder zurück. Ihr wisst das.“
(Oktober 2020)

Über Masseneinwanderung in Europa

„Was mit Europa passiert ist, ist eine Schande – es hat das europäische Gefüge verändert. Wenn Europa nicht bald handelt, wird es nie wieder so sein, wie es war – und ich meine das nicht positiv. Abermillionen Migranten nach Europa zu lassen, war ein trauriger Fehler. Ihr verliert eure Kultur: Schaut euch nur um – es gibt bestimmte Viertel, die es vor zehn oder fünfzehn Jahre so nicht gegeben hätte.“
(Juli 2018)

Über die Antifa

„Warum fragen Sie Joe Biden nicht, weshalb er die Existenz der Antifa als Organisation leugnet? Es gibt sie. Diese Leute sind bösartig, sie sind gewalttätig, sie töten Menschen und sie brennen unsere Städte nieder. Und sie sind Linksradikale.“
(Oktober 2020)

Über Online-Zensur

„Unserer Partei fällt auf, dass soziale Medien versuchen, konservative Stimmen völlig mundtot zu machen. Bevor wir so etwas zulassen, werden wir ihnen mit strengen Regeln entgegentreten oder ihnen mit Sperre drohen. Sie sind am Versuch bereits vor vier Jahren gescheitert. Es muss Ordnung in diesen Saustall gebracht werden!“
(Mai 2020)

Über die Nahost-Politik

„Ich will nicht die nächsten 40 Jahren da unten kämpfen. Wir werfen uns in Kriege, Stammes­kriege und Revolutionen – alles Schauplätze, die man nicht so regeln kann, wie es uns gefiele. Der härteste Teil meines Jobs ist es, Briefe an die Eltern unserer gefallenen Soldaten zu schicken. Ich verstehe die Einwände, aber wir sind keine Weltpolizei.“
(Oktober 2019)

Über globale Politik/UNO

„Es braucht eine Koalition unabhängiger Nationen, die an ihrer Souveränität festhalten, um Sicherheit, Wohlstand und Frieden für sich und die Welt voranzutreiben. Wir erwarten nicht, dass verschiedene Länder gleiche Kulturen, Traditionen oder gar Regierungssysteme haben. Aber wir erwarten von ihnen die Einhaltung zweier Grundprinzipien: Respekt vor den Interessen des eigenen Volkes und vor den Rechten jeder anderen souveränen Nation!“
(September 2017)

Über die Unis

„Viel zu viele Unis und Schulbetriebe beschäftigen sich nicht mit Bildung, sondern mit linksradikaler Belehrung. Ich werde das Finanzministerium anweisen, ihren steuerbefreiten Status überprüfen zu lassen. Unsere Kinder brauchen eine Ausbildung, keine Gehirnwäsche.
(Juli 2020)

Über linke Migranten-Politiker

„Interessant, wenn ‚progressive‘ Mandatsträgerinnen, die aus Ländern stammen, deren korrupte und unfähige Regierungen eine absolute Katastrophe sind, jetzt den Bürgern der großartigsten und mächtigsten Nation der Welt zähnefletschend erklären, wie man zu regieren hat. Warum gehen sie nicht zurück, um ihre zerstörten und von Kriminalität geplagten Herkunftsländer aufzubauen und kommen erst danach zurück, um uns zu zeigen, wie man so etwas macht?“
(Juli 2019)