In einer Diktatur ist weder die Widerrede noch die Wahrheit erlaubt. Die aktuellen Vorgänge in Deutschland lassen daran zweifeln, ob es sich noch um eine demokratische Nation handelt. Nicht nur, dass man den Menschen ihr Grundrecht auf Versammlungs- und Redefreiheit abdrehen will, offenbar ist der Regierung auch sehr wichtig, die Berichterstattung über die Demonstrationen in Berlin lückenlos zu kontrollieren. So werden aus unüberschaubaren Menschenmengen in einem mehrere Quadratkilometer großem Areal plötzlich wenige Zehntausend. ORF und Co. spielen natürlich mit.

Ein Kommentar von Willi Huber

Wenn man über manche Geschehnisse in Österreich interessante Aspekte lesen möchte, die ein etwas runderes Bild ergeben, ist es oft von Vorteil, auch Medien aus dem Ausland zu lesen. Nicht zuletzt deshalb sind Globalisten darum bemüht, Nachrichten mit ihren internationalen Netzwerken weltweit gleichzuschalten. Bei den „Querdenken 711“ Demonstrationen in Berlin war diese Vorgangsweise besonders dreist. Über massive Fehlleistungen der etablierten Zeitungen und Rundfunkanstalten in Deutschland wurde in alternativen Medien schon viel berichtet. Wir wollen uns konkret die „Leistung“ des ORF ansehen, welche nicht selten zu 100 Prozent von der im eigenen Besitz befindlichen Nachrichtenagentur APA abhängt. Bis heute ist zu lesen: „laut offiziellen Angaben knapp 40.000 Menschen“ sowie „Bereits bis Mittag hatten sich nach Polizeiangaben etwa 18.000 Menschen versammelt.“

Unglaubliche Entgleisung von Ex-SED Innensenator Geisel

Garniert wird der Bericht mit einem Zitat eines ehemaligen DDR-Funktionärs der Diktaturen-Partei SED, heute mit neuem Amt ausgestattet: „Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) hatte die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Versammlungen etwa in Berlin-Mitte und an der Siegessäule mit 35.000 bis 38.000 angegeben.“ Geisel hatte versucht, die Veranstaltung verbieten zu lassen, scheiterte aber an einer Eil-Entscheidung des Verwaltungsgerichtes. Daraufhin äußerte Geisel die schockierenden Worte: „Ein Verbot wäre mir sehr sympathisch gewesen, wir haben das sehr sorgfältig geprüft und festgestellt, dass die freiheitlich-demokratische Grundordnung leider auch für Arschlöcher gilt“. Noch vor wenigen Jahren wäre dies ein sofortiger Rücktrittsgrund gewesen. In einem Deutschland, wo die Kanzlerin Wiederholungen von Wahlen anordnet, deren Ergebnis ihr nicht passen, werden solche Figuren hingegen bejubelt und beklatscht. Der ORF zitierte Geisel weiter, ohne seine Worte auf Wahrheitsgehalt zu prüfen oder seinen SED-Vorgeschichte auch nur zu erwähnen: „Zuletzt sprach er in der „Süddeutschen Zeitung“ von ursprünglich 50.000 erwarteten Demonstranten. Darunter seien viele „aus dem rechtsextremistischen Spektrum mit einem erheblichen Aggressionspotenzial“. „Faktenchecks“ gibt es eben nur für Andersdenkende.

Die letzten Masken fallen

Weshalb Politiker, möglicherweise sogar die deutsche Bundesregierung, zu hoher Wahrscheinlichkeit das „klein schreiben“ einer Veranstaltung anordnen, die ersichtlich zumindest hunderttausende Besucher hatte, muss jeder für sich selbst bewerten. Wir leben in einer Zeit, wo bei vermeintlich „Linken“ die letzten Masken fallen. Der politische Gegner wird beschimpft und entmenschlicht („Covidioten“, „Arschlöcher“, „Corona-Leugner“), eine Diskussion auf Basis von Fakten ist nicht mehr möglich. So plump waren Propaganda und Manipulationsversuche seit dem 2. Weltkrieg noch nie. Im Endeffekt haben wir einen Status erreicht, wo hörige Medien ohne jede Scham verkünden können, der Himmel wäre grün. Selbst wenn jeder sieht, dass er das nicht ist, kommen sie damit durch. Bis hin zur Strafandrohung für jene, die trotzdem offen aussprechen, was eigentlich jeder mit eigenen Augen sehen kann. Wie das Endstadium der Systempresse aussehen kann, wollen wir ihnen hier noch am Beispiel der Morgenpost beweisen, die beinhart von einer „Neonazi-Demonstration“ schrieb.