Am vergangenen Samstag gab es am Bodensee eine länderübergreifende Demonstration gegen die Corona-Politik. Dabei scheinen den systemtreuen Medien alle Sicherungen durchzubrennen. Während die Polizei 11.000 Besucher zugab, schrieb der ORF gleich von „mehr als 1.000“ und titelte mit „Menschenkette reichte nicht um den Bodensee“. Als nützliche Idioten waren wieder einmal Schlägertrupps der Antifa angereist. Am Versammlungsplatz ging eine Rauchbombe hoch.

Von Willi Huber

Die etablierten Medienhäuser, die so empfindlich auf den Spitznamen „Lügenpresse“ reagieren, überboten sich in Folge der Querdenken-Demonstration vom vergangenen Samstag ein weiteres Mal in kreativen Geschichten. Es mag zwar zutreffen, dass die Organisatoren von einer Menschenkette rund um den Bodensee geträumt hatten. Gegen all den offiziellen Widerstand, die Beschimpfungen und Verleumdungen aber dennoch mindestens 11.000 Personen zusammenzubringen, ist ein Achtungserfolg. Wie viele Teilnehmer es wirklich waren, wird man schwer feststellen können, hat aber noch die Bilder von Berlin im Kopf, wo die Medien unüberschaubare Menschenmassen als „ein paar Tausend“ deklarierten.

ORF blamierte sich besonders

Den Vogel abgeschossen hat diesmal aber der ORF. Während deutsche Medien zumindest die Presseaussendung der Polizei mit den rund 11.000 Teilnehmern zitierten, schrieb der ORF: „Mit einer sogenannten Friedensmenschenkette hat unter anderem die Initiative „Querdenken“ am Bodenseeufer mehr als 1.000 Menschen mobilisiert. An der Insel Mainau waren es laut Polizei mindestens weitere 500.“ So viel systemtreues Understatement verwundert. Nach ORF-Logik wäre sicher auch der Satz „Es haben über 100 Menschen teilgenommen“ richtig gewesen.

Gewaltbereite linke Antifa-Terroristen

Linke Gegendemonstranten taten sich wieder einmal mit besonderer Gewaltbereitschaft hervor. In dem Medienberichten wurde alles versucht, dies zu verschleiern. So „explodierte“ ganz plötzlich und wohl ohne äußeres Zutun eine Rauchbombe am Veranstaltungsgelände. Wer die wohl geworfen hat? Medien erklärten das mit „die Polizei musste eingreifen“. Gegen wen? Psst, das wird nicht verraten. Noch brisanter ist der Umstand, dass Linksextreme ein Kamerateam der ARD behindert und attackiert haben sollen. Auch hier schweigen die systemtreuen Medien eisern über die Verursacher. Formuliert man schwammig genug, wird an den Corona-Gegnern schon genug Dreck hängenbleiben. Nur das SWR berichtete halbwegs korrekt, dass eine „offenbar linke Gruppierung“ ihre Kameraleute behindert hätte.

Nazikeule geschwungen

Hinzu kommt, dass besonders niederträchtige deutsche Politiker und Medien die Teilnehmer an der Demo gegen die überschießenden Corona-Maßnahmen schon im Vorfeld als Spinner, Reichbürger und Rechtsradikale beschimpften. Die SPD, die offenbar große Erfahrung zum Thema Wählertäuschung mitbringt, beschwerte sich via Medien bitterlichst, dass die Demo-Teilnehmer mit falschen Tatsachen zur Kundgebung gelockt wurden. Währenddessen marschierten die Grünen wieder einmal Seite an Seite mit den brutalen Terroristen der Antifa und drückten durch ihre Gegenkundgebung ihr Missfallen aus, dass Menschen in einer Demokratie ihre Meinung frei äußern dürfen.

Perfide Manipulationstechniken

So mancher Kritiker äußerte das Wort „Schweinepresse“, als Neonazis in einer Zeile mit den friedlichen Demonstranten der Querdenker erwähnt wurden. Beispielsweise bei der Frankfurter Rundschau, die gleich einmal mit „Neonazis, Querdenker, Bengalos: Die Bilanz nach dem Tag der Einheit“ titelte. Dort vermischte man praktischer Weise gleich einmal eine Mini-Demo der rechten Partei „Der 3. Weg“ in Berlin mit den Ereignissen am Bodensee. Macht ja nichts, die 600 km Luftlinie kann man ja mal übersehen.