„Stirb, stirb!“ soll der 26-jährige Asylwerber aus Eritrea immer wieder gerufen haben, während er mit einem Brotmesser auf sein erst elfjähriges Opfer einstach, den Sohn seiner Flüchtlingshelferin fast getötet hätte.

Seit Mittwoch muss sich der Afrikaner nun wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Passau verantworten. Dabei kommen nun unfassbare Details zur abscheulichen Tat ans Licht.

Werbung

Junge mit Messer schwer verletzt

Der Mann aus Eritrea lebte im Sommer des Jahres 2018 mit weiteren Flüchtlingen in einem Mehrfamilienhaus im bayerischen Vilshofen. Im Haus lebte auch die 34-jährige Flüchtlingshelferin, ihr Mann und ihre zwei Söhne.

Laut Staatsanwältin lauerte der Afrikaner am Tag der Tat dem damals elf Jahre alten Jungen vor der elterlichen Wohnung auf, während seine Eltern mit den anderen Flüchtlingen beim Einkaufen waren. „Mother?“, habe er den Jungen gefragt, ihn dann ins Wohnzimmer gedrängt. „Dort drückte er ihn auf den Boden und stach mit dem bis dahin in der Hose versteckten Messer auf ihn ein“, so die Staatsanwältin laut „Bild“. Dabei fügte er dem Jungen laut Anklage einen 15 Zentimeter langen Schnitt über dem Kehlkopf zu.

Befehle vom Teufel, Nackt-Video

Erst der Familienhund, ein Terrier namens „Bonsai“ rettete ihm schließlich das Leben! Er biss den Angreifer und so konnte sich der Junge befreien. Bei der Polizei sprach der Flüchtling davon, der Teufel habe ihm befohlen, das Messer mitzunehmen. Noch absurder seine „Erklärung“ vor Gericht: Dort fabulierte er nur von einem Nackt-Video auf seinem Handy, das er von sich selbst gedreht habe und das die Mutter des Buben angeblich gesehen habe: „Es geht nicht, dass eine Frau einen Muslim nackt sieht, das muss mit dem Tod bestraft werden.“

Das Urteil wird für 6. Juni erwartet.