Die größte Pipeline der USA ist nach einem Hackerangriff stillgelegt, worauf sich sogar die US-Regierung in Washington dazu genötigt sah, den regionalen Notstand auszurufen. Zufälligerweise kündete erst vor wenigen Wochen das WEF die Abhaltung des Planspiels „Cyber Polygon 2021“ an.

Die größte Pipeline der USA, 8.800 Kilometer lang, die von Houston im Bundesstaat Texas bis nach New York an der US-Ostküste geht und rund 50 Millionen Menschen mit Benzin, Diesel, Kerosin und anderen Erdölprodukten versorgt, wurde durch einen Hackerangriff auf die Betreiberfirma Colonial eine Woche lang lahmgelegt. Durch die Notstandserklärung der Bundesregierung bedingt wurde per Lkw der Treibstoff in die betroffenen Bundesstaaten transportiert. Und das sind nicht wenige, laut Ministerium Alabama, Arkansas, Columbia, Delaware, Florida, Georgia, Kentucky, Louisiana, Maryland, Mississippi, New Jersey, New York, North Carolina, Pennsylvania, South Carolina, Tennessee, Texas und Virginia. Auch die Spritpreise stiegen aufgrund von Engpässen bereits an. Die US-Regierung warnte die Bürger jedoch vor Panikkäufen.

Fiktiver Cyperangriff auf Lieferketten

Die Hacker, die in das Computersystem des Pipelinebetreibers eindrangen, sperrten sämtliche Systeme und forderten Lösegeld. Bei der Gruppe handelt es sich angeblich um die Verbrecherorganisation DarkSide – den meisten Bürgern vermutlich völlig unbekannt – die ihren Ursprung selbstverständlich in Russland haben soll. Dies wird von der Gruppe mittlerweile allerdings dementiert. Die Hacker behaupteten, dass es ihnen nicht um Politik gehe sondern lediglich um Geld. Interessant, dass das WEF bereits länger plante, am 9. Juni ein weiteres Planspiel durchzuführen. Bei „Cyber Polygon 2021“ geht es nach offiziellen Angaben um die Sicherheit des im Laufe der Corona-Krise explosionsartig gestiegenen digitalen Datenverkehrs. Im Zuge eines fiktiven Cyberangriffs sollen die Teilnehmer aus zahlreichen Ländern in Echtzeit „auf einen gezielten Angriff auf die Lieferkette eines Unternehmens“ reagieren.

Schon eine Pandemie simuliert

Bei einem Planspiel 2019 namens „Event 201“ wurde eine weltweite Pandemie simuliert und im Zuge dessen durchgespielt, wie eine globale Gesundheitskrise zur Verschmelzung globaler Konzerne mit staatlichen Strukturen genutzt werden kann. Zudem stand damals nicht Gesundheit wie z.B. die Stärkung des Immunsystems im Vordergrund, sondern es ging vielmehr darum, rasche Ansätze zur Bekämpfung von Fehlinformationen zu schaffen und Medien mit Informationen zu überfluten. Auch in seinem Buch „Covid-19: The Great Reset“, zu Deutsch „Covid-19: Der große Umbruch“ beschreibt WEF-Gründer Klaus Schwab den globalen Kampf gegen das Virus als günstige Gelegenheit für einen kompletten Neustart der Welt. Das WEF nimmt im aktuellen Umwandlungsprozess der Gesellschaft eine zentrale Rolle ein. Auch bei „Cyber Polygon 2021“ befürchten Kritiker eine Ausweitung der Überwachung und einen Anlass, das globale Machtsystem weiter auszubauen.

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